AfD

    Klima-Aktivistin Luisa Neubauer sorgt mit Kleid für Aufsehen

    Luca Micheli
    Luca Micheli, DPA

    Deutschland,

    An der Eröffnung der Berlinale nutzte Klima-Aktivistin Luisa Neubauer ihr Kleid, um auf demokratische Werte aufmerksam zu machen.

    Luisa Neubauer
    Luisa Neubauer bei einem Auftritt im November 2024. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Luisa Neubauer erschien am Donnerstag zur Eröffnung der Berlinale.
    • Die Klima-Aktivistin setzte sich mit ihrem Kleid für den Erhalt der Demokratie ein.
    • Sie wehre sich gegen eine «forcierte Normalisierung rechtsradikaler Ideen».

    Bei der Eröffnung der Berlinale sorgte sie für einen Hingucker der etwas anderen Art: Luisa Neubauer (28). Die deutsche Klimaaktivistin schritt über den roten Teppich – und nutzte ihren Auftritt für eine politische Botschaft.

    Die 28-Jährige trug dabei ein provokantes Kleid mit der Aufschrift «Donald & Alice & Elon & Friedrich?». Auf der Rückseite prangte der Satz: «Democracy dies in daylight» (deutsch: «Die Demokratie stirbt bei Tageslicht»).

    Neubauer brachte damit den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz, US-Präsident Donald Trump, AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel sowie Tech-Milliardär Elon Musk in Verbindung. Und möchte mit diesen Worten auf die aktuelle weltpolitische Situation aufmerksam machen.

    Neubauer protestiert gegen Angriffe auf Demokratie

    Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärt sie: «Ich mache mir wie sehr viele andere Menschen gerade in Deutschland grosse Sorgen um unsere Gesellschaft und unsere Demokratie und um das gesellschaftliche und ökologische Klima. Und ich frage mich, wer all das verteidigt, wenn's drauf ankommt.»

    Luisa Neubauer
    Luisa Neubauer sorgt erneut mit einem Kleid für Aufsehen. - keystone

    «Mit vielen anderen zusammen wehre ich mich gegen die forcierte Normalisierung rechtsradikaler Ideen und protestiere gegen die Angriffe auf unsere Demokratie und Lebensgrundlagen. Auf der Strasse und auf dem roten Teppich», so Neubauers Anliegen.

    Machst du dir Sorgen um die Demokratie?

    Anlass für diese Botschaft gibt die gemeinsame Abstimmung von Union und der AfD im Bundestag. Merz hatte für Empörung gesorgt, weil er Ende Januar im Bundestag in Kauf genommen hatte, dass sein Fünf-Punkte-Plan zur Migrationspolitik nur dank AfD-Stimmen eine Mehrheit bekam.

    Aktivistin appellierte mit Kleid an Klimaerwärmung

    Bereits vor wenigen Wochen legte Neubauer beim Berliner Presseball einen ungewöhnlichen Auftritt hin. Die Aktivistin erschien in einem schwarzen Kleid mit der Aufschrift «HOT, HOTTER, DEAD». Ein klarer Appell an das Bewusstsein für die Erderwärmung.

    Luisa Neubauer
    Mit diesem Kleid wollte Neubauer auf die Klimaerwärmung aufmerksam machen. - keystone

    Damals erklärte sie in einem Instagram-Post: «1,6 Grad heisser auf der Welt, das ist Bilanz aus dem Jahr 2024. Das alles ist kein ‹Klima-Problem› es ist eine Menschheitskrise. Und zwar auch dann, wenn sie kaum Beachtung findet.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4287 (nicht angemeldet)

    Unglaublich, wie Menschen solch Attentate einfach ignorieren können.

    User #1273 (nicht angemeldet)

    Schaade war die nicht in München

    Weiterlesen

    greta thunberg
    26 Interaktionen
    «Einseitig»
    10 Interaktionen
    Neubauer warnt
    Luisa Neubauer
    163 Interaktionen
    Klima-Aktivistin

    MEHR IN PEOPLE

    Band
    6 Interaktionen
    Buenos Aires
    Fabienne Gyr
    46 Interaktionen
    Mami sein
    a
    96 Interaktionen
    Mit Bier in Hand
    So erlebt Thurgauer Influencerin den Wander-Boom
    13 Interaktionen
    «Alpstein-Meitli»

    MEHR AFD

    Martin Sellner
    184 Interaktionen
    Nach AfD-Sieg
    Tobias Rausch afd
    34 Interaktionen
    Landtag
    afd Thüringer Landtag
    5 Interaktionen
    Neuwahl
    AfD
    353 Interaktionen
    Aufreger

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Hans-Georg Landauer
    38 Interaktionen
    Berlin
    Reinhold Messner
    12 Interaktionen
    Hamburg
    Philippe Sands
    21 Interaktionen
    Zu Israel
    1 Interaktionen
    Frankfurt/Main