Kim Kardashian hat wegen Form-Wäsche Zoff mit Japanern

    Kathrin Röthlisberger
    Kathrin Röthlisberger

    USA,

    Da hat sie sich was eingebrockt. Weil Kim Kardashian ihrer Schummel-Wäsche einen besonders kreativen Namen geben wollte, läuft die japanische Bevölkerung Sturm.

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    Kim Kardashian präsentiert stolz ihre neue Shapewear-Linie. - Instagram/KimKardashian

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kim Kardashian bringt eine eigene Shapewear-Linie auf den Markt.
    • Die Schummel-Unterwäsche trägt den Namen «Kimono».
    • In Japan ärgert sich die Bevölkerung grün und blau über die Linie.

    Um eine Taille wie Kim Kardashian (38) zu haben, reichen gesunde Ernährung und Sport wohl kaum aus.

    Der Reality-Star gibt selbst zu, sich mit Form-Wäsche ihre Figur gern etwas schmaler zu tricksen.

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    Kim Kardashian trägt stolz ihre eigene Kollektion an Shapewear. - Instagram/KimKardashian

    Kein Wunder: In Sachen Körper-Schummelei kennt sich Kim Kardashian bestens aus. Das Vierfach-Mami hat vor Kurzem nämlich eine eigene Kollektion an Shapewear angekündigt. Auf Instagram gab das dunkelhaarige Kurven-Wunder stolz bekannt:

    «Kimono ist mein Design von Formwäsche, die für Frauen auch wirklich funktioniert. So können sie ihre Körperziele verwirklichen.»

    Für das Design der Linie liess die Amerikanerin ihre eigene Erfahrung miteinfliessen. «Wir kommen schon sehr bald mit Kimono auf den Markt!», freut sie sich.

    Gilt Kim Kardashian weltweit als Erfolgs-Unternehmerin, wird die 38-Jährige ihre Formwäsche in Japan wohl kaum an die Frau bringen können.

    Japaner laufen wegen Unterwäsche Sturm

    Denn, von dort weht dem Kardashian-Spross ganz schön heftige Kritik entgegen: Viele stören sich an der Wahl des Label-Namens.

    «Kimono ist die traditionelle Bekleidung Japans und wir sind stolz auf die Geschichte und Kultur», schrieb eine Japanerin auf Twitter. «Es tut mir leid, aber ich denke, dass die Wahl dieses Namens einfach ignorant ist.» Prompt kreierte sie dazu den Hashtag «#KimOhNo».

    «Keinen Respekt»

    Andere geben ihr Recht: Auf Social Media hagelt es einen bösen Shitstorm für Kim Kardashian: «Ich bin schockiert. Sie hat keinen Respekt», ärgert sich ein User. «Meine Kultur ist ganz sicher nicht deine Verkaufs-Strategie.»

    Ein Nutzer fordert die japanische Regierung gar auf, offiziell Protest gegen Kim Kardashian einzulegen.

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    Kim Kardashian setzt mit ihrer Taille neue Massstäbe. - Keystone

    Auf Japanisch heisst «Kimono» zwar einfach Kleidungsstück. Aber der Name steht seit Jahrhunderten für das traditionelle kaftanartige Gewand, das durch einen breiten Gürtel zusammengehalten wird.

    «Das Wort gehört nicht Kim Kardashian»

    Auch Experten finden, Kim Kardashian habe sich mit ihrem Label ordentlich in die Nesseln gesetzt. Gegenüber «BBC» erklärt Sheila Cliffe, Professorin der Jumonji Frauenuniversität im japansichen Niiza: Der Kimono sei gerade das Gegenteil von körpernaher Shapewear.

    «Wenn Sie einen BH machen und ihn Sari nennen, werden die Menschen auch sehr verärgert sein. Es ist extrem respektlos. Der Kimono ist ein Ausdruck der japanischen Identität. Das Wort gehört nicht Kim Kardashian.»

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    Kiim Kardashian ist von sich selber enttäuscht. - Instgram/KimKardashian

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