Jetzt will auch Pitts Jüngste seinen Namen ablegen

    Vivian Balsiger
    Vivian Balsiger

    USA,

    Der Familiengraben wird immer tiefer: Nun streicht auch Vivienne (18) den Nachnamen ihres Vaters Brad Pitt (62). Sie ist damit schon das vierte Kind.

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    Schon die vierte: Nun will auch Vivienne «Pitt» aus ihrem Namen streichen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die jüngste Tochter von Brad Pitt und Angelina Jolie beantragt vor Gericht, künftig nicht mehr Pitt zu heissen.
    • Auch Zahara, Shiloh und Maddox haben Pitt aus ihrem Namen gestrichen.
    • Der Schritt belastet weiter das Verhältnis zwischen Brad Pitt und seinen Kindern.

    Der jahrelange Rosenkrieg des einst glamourösesten Hollywood-Paares hallt noch immer nach. Und dabei dreht sich alles um nur vier Buchstaben...

    Ein Kind nach dem anderen streicht den Nachnamen von Brad Pitt (62). Jetzt zieht auch Vivienne (18) nach.

    Die jüngste Tochter von Angelina Jolie (51) und Brad Pitt geht nämlich vor Gericht: Sie hat beim Los Angeles County Superior Court beantragt, künftig «Vivienne Marcheline Jolie» zu heissen.

    vivienne
    Vivienne Jolie-Pitt mit Mama Angelina Jolie. Bald könnte der Name «Pitt» für die 18-Jährige Geschichte sein. - keystone

    Laut «People» und «Page Six» nennt sie dafür in den Gerichtsunterlagen nur einen einzigen Grund: «Persönlich». Über den Antrag soll am 2. November entschieden werden.

    Das ehemalige Paar hat drei gemeinsame leibliche Kinder – Shiloh sowie die Zwillinge Knox und Vivienne. Die drei älteren Kinder wurden adoptiert: Maddox stammt aus Kambodscha, Zahara aus Äthiopien und Pax aus Vietnam.

    Hommage an Angelina Jolies Mutter

    Und sie will nicht nur «Pitt» streichen.

    Mit dem neuen Namen rückt Vivienne ihre mütterliche Familiengeschichte in den Vordergrund. Marcheline Bertrand (†56), Angelina Jolies Mutter, starb 2007 nach einer Erkrankung an Eierstock- und Brustkrebs.

    Ihr zweiter Vorname erinnert bereits an ihr Grosi – ohne «Pitt» steht diese Verbindung nun noch stärker im Fokus.

    Vivienne, Zahara, Shiloh und Maddox sind keine Pitts mehr

    Ganz überraschend kommt der Schritt nicht. 2023 produzierte Vivienne mit Mama Angelina das Broadway-Musical «The Outsiders». Im dazugehörigen Programmheft, welches im Mai 2024 erschienen war, wurde sie nur als «Vivienne Jolie» aufgeführt.

    Wenige Zeit später zog auch Zahara (21) die Reissleine. Bei einer Veranstaltung ihrer Studierendenverbindung am Spelman College stellte sich der «Brangelina»-Spross als «Zahara Marley Jolie» vor.

    Shiloh (20) liess ihren Nachnamen nach ihrem 18. Geburtstag offiziell streichen. Es handle sich um eine «unabhängige und bedeutsame Entscheidung nach schmerzhaften Ereignissen», erklärte ihr Anwalt damals.

    Scheidung
    Der Scheidungskrieg zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt wurde Ende 2024 beendet. - keystone

    Und auch Maddox (24) hat sich verabschiedet: Erst im Mai 2026 reichte er die Unterlagen für seine Namensänderung ein.

    Auch das war keine grosse Überraschung: Im Film «Couture» arbeitete er als Regieassistent und Mami Angelina übernahm die Hauptbesetzung. Im Abspann wurde er lediglich als «Maddox Jolie» aufgeführt.

    Wie Vivienne soll auch er sich auf persönliche Gründe berufen haben.

    Distanz zum Vater wächst

    Damit haben inzwischen vier der sechs gemeinsamen Kinder den Namen ihres Vaters abgelegt. Ob Pax (22) und Knox (18) denselben Weg einschlagen, bleibt offen.

    Sollte jeder Erwachsene seinen Nachnamen unkompliziert ändern können?

    Der Schritt gilt als weiteres Zeichen für das schwierige Verhältnis zwischen Brad Pitt und seinen Kindern. Besonders Shilohs Namensänderung soll den Schauspieler hart getroffen haben.

    «Nicht leicht für Brad»

    «Er weiss, dass Shiloh seinen Nachnamen abgelegt hat. Die Erinnerung daran, dass er seine Kinder verloren hat, ist natürlich nicht leicht für Brad. Er liebt seine Kinder und vermisst sie», behauptete eine Quelle Ende 2024.

    Zu diesem Zeitpunkt war die Scheidung von Brad Pitt und Angelina Jolie nach acht Jahren Rechtsstreit gerade abgeschlossen worden. Pitt hoffte damals, wieder «Brücken zu seinen Kindern» bauen zu können – bezeichnete das jedoch selbst als «langen, harten Weg».

    Kommentare

    User #5427 (nicht angemeldet)

    Da hat Jolie ganze Arbeit geleistet. Ich weiss von unserer Scheidung, dass ich die Kinder voll und ganz hätte beeinflussen können. Ich wollte aber, dass sie nicht UNSERE Probleme ausbaden mussten und habe ihnen ganz bewusst die volle Freiheit ihren Vater und die neue Partnerin jederzeit zu besuchen überlassen. Sie sind ihrem Vater und mir dafür dankbar.

    User #1706 (nicht angemeldet)

    Wie kann man als Mutter sowas gutheissen? Pitt ist der Vater, egal was da mal vorgefallen sein soll. Ich finde es eh komisch das die nach 12 beziehungsjahre geheiratet haben. So schlimm kam er gar nicht gewesen sein.sie hat wirklich alles getan um die Kinder Pitt zu endfemden, das ist traurig. Zum Wohle der Kinder sucht man auch nach einer Scheidung Lösungen im Sinn von den Kindern.

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