Hasso Plattner gibt Kunstwerke ins Barberini

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Deutschland,

Die «vielleicht grösste Sammlung von französischen Impressionisten und Post-Impressionisten ausserhalb Frankreichs» bekommt ein neues Zuhause in Potsdam.

Der Kunstmäzen und Sammler Hasso Plattner im Museum Barberini. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa
Der Kunstmäzen und Sammler Hasso Plattner im Museum Barberini. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Software-Milliardär Hasso Plattner (75) will die Hälfte seiner Kunstsammlung permanent in sein Potsdamer Museum Barberini geben.

«Es sind zunächst meine Franzosen, von den Impressionisten bis zur Moderne», kündigte der Mäzen in einem am Freitag veröffentlichten Interview der «Potsdamer Neuen Nachrichten» an. «Es handelt sich dabei um die vielleicht grösste Sammlung von französischen Impressionisten und Post-Impressionisten ausserhalb Frankreichs», erklärte Plattner.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Hasso-Plattner-Stiftung im ehemaligen Terrassenrestaurant «Minsk» in Potsdam ein Museum für DDR-Kunst einrichten möchte. «Meine Sammlung von Kunst aus der DDR wird dort ständig zu sehen sein. Und vielleicht ist auch noch Platz für Ausstellungen von Künstlern aus der Region», sagte Plattner dazu nun in dem Interview.

Nach dem Barberini wäre es das zweite Museum der Stiftung in der Stadt. Lange Zeit war geplant, das verfallene Restaurant abzureissen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Abrisspläne erst im vergangenen Jahr gestoppt. Neben dem künftigen Museum soll in Neubauten preiswerter Wohnraum entstehen.

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