Gigi Hadid spricht «tiefes Mitgefühl» zur Lage in Israel aus

    Nau Prominews
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    USA,

    Viele Prominente haben sich schon zu der aktuellen Lage in Israel geäussert. Nun hat auch Gigi Hadid Palästinensern wie auch Juden ihr Mitgefühl ausgesprochen.

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    Gigi Hadids Vater ist palästinensischer Herkunft. - Ovidiu Hrubaru/Shutterstock

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gigi Hadid äusserte sich auf Instagram zu den Hamas-Angriffen auf Israel.
    • Das Model sprach für Palästinenser wie auch Juden ihr Beileid aus.
    • Gigi wie auch ihre Schwester Bella haben sich bereits früher für Palästina eingesetzt.

    Gigi Hadid (28) hat sich am Dienstag erstmals zu den Hamas-Angriffen auf Israel geäussert. Ihr Vater, der Immobilienentwickler Mohamed Anwar Hadid (74), ist palästinensischer Herkunft. Das Model teilte auf Instagram einen Beitrag, in dem es die «Terrorisierung unschuldiger Menschen» verurteilte. Das stehe nicht im Einklang mit der «Free Palestine»-Bewegung.

    «Ich fühle mich auch meinen jüdischen Freunden gegenüber verpflichtet»

    Gigi Hadid veröffentlichte auf ihrer Instagramseite, der 79,2 Millionen Menschen folgen, ein langes Statement. Darin heisst es: «Meine Gedanken sind bei allen, die von dieser ungerechtfertigten Tragödie betroffen sind. Und jeden Tag, an dem dieser Konflikt unschuldige Menschenleben fordert – zu viele davon sind Kinder.»

    Sie habe «tiefes Mitgefühl und tiefes Leid für den palästinensischen Kampf und das Leben unter der Besatzung». Es sei eine «Verantwortung, die ich täglich trage». Sie betonte aber auch: «Ich fühle mich auch meinen jüdischen Freunden gegenüber verpflichtet, es klarzumachen: Obwohl ich Hoffnungen und Träume für die Palästinenser habe, beinhaltet keiner von ihnen das Leid, das jüdischen Personen zugefügt wird.»

    Gigi Hadid sendet «Liebe und Kraft»

    Weiter führt das Model aus: «Die Terrorisierung unschuldiger Menschen steht nicht im Einklang mit der «Free Palestine»-Bewegung und nützt ihr nichts. Die Vorstellung, dass dies der Fall ist, hat einen schmerzhaften, jahrzehntelangen Kreislauf hin und her von Vergeltungsmassnahmen angeheizt. Kein unschuldiger Zivilist, weder Palästinenser noch Israeli, verdient es, ein Opfer zu sein. Und trägt dazu bei, die falsche Vorstellung aufrechtzuerhalten, dass Pro-Palästina = antisemitisch sei.»

    Sie spreche sowohl betroffenen Palästinensern und Juden ihr Beileid aus und sende «meine Liebe und Kraft. Wer und wo auch immer Sie sind». Jeder Mensch verdiene «grundlegende Rechte, Behandlung und Sicherheit; unabhängig von ihrer Nationalität, Religion, ethnischen Zugehörigkeit oder ihrem Geburtsort». Sie wisse, dass ihre Worte niemals ausreichten, «aber ich bete immer für die Sicherheit unschuldiger Leben».

    Die Hadid-Schwestern lösten 2021 Entrüstung aus

    Sowohl Gigi als auch ihre Schwester Bella Hadid (27) haben sich in der Vergangenheit für Palästina eingesetzt. Sie haben beispielsweise an Märschen und Demonstrationen teilgenommen. Sie wurden dafür kritisiert, dass sie ihre antiisraelischen Gedanken online teilten.

    Insbesondere in einem Beitrag aus dem Jahr 2021, in dem behauptet wurde, Israel sei kein Land, sondern ein kolonisiertes Land. Im Gegensatz zu Gigi hat sich Model Bella Hadid- eine entschiedene Pro-Palästina-Aktivistin – noch nicht öffentlich zu den Anschlägen geäussert.

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