Stadt Zürich

    Roger Schawinski arbeitet am Sommerbody

    Angelika Meier
    Angelika Meier

    Zürich,

    Ende März verabschiedete sich Roger Schawinski vom TV. Seither hat sich der Medienpionier selbst neu erfunden.

    roger schawinski
    Roger Schawinski verliess 2020 das SRF. - SRF/Daniel Winkler

    Das Wichtigste in Kürze

    • Roger Schawinski machte am 23. März im SRF Schluss.
    • Der 74-Jährige gehört laut BAG zur Corona-Risikogruppe.
    • Nun hat er sich zu Hause ein Fitnessstudio eingerichtet und trainiert jeden Tag.

    Er erfindet sich selbst neu: Medienpionier Roger Schawinski (74) ist nach seinem SRF-Aus voller Tatendrang. Seine Villa in der Stadt Zürich hat er wegen des Coronavirus zum Home-Studio umfunktioniert. Sechs Tage die Woche sendet er von hier aus auf seinem Radio 1. Aber nicht nur das.

    roger schawinski
    Roger Schawinski nahm emotional Abschied vom SRF. Und hatte gar Tränchen in den Augen. - Screenshots SRF

    «Ich arbeite an meinem Sommerbody», sagt Schawinski zu Nau.ch. Denn: «Man hat mich in der Risikogruppe für alt erklärt. Das hat mich verstört.»

    Und das lässt der Zürcher nicht auf sich sitzen.

    Stepper, Gewichte, Sauna und weitere Fitnessgeräte stehen nun bei ihm daheim. «Ich trainiere jeden Tag mindestens eine Stunde lang», sagt Schawinski stolz. Immerhin sollen die Badis bald öffnen!

    Roger Schawinski kämpft gegen das Bauchfett

    Problemzone? «Bauchfett», schiesst es aus Schawi heraus. «Wie bei den meisten Herren in meinem Alter.»

    Dafür feiert er bereits Erfolge an den Beinen, die kräftiger wurden. «Aber die Ansprüche sind immer höher als die Realität.»

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    Gehören beide zur Risikogruppe: Roger Schawinski und Christoph Blocher werden im SRF-Studio von einer Glasscheibe getrennt. - Screenshot SRF

    Dabei gehe es aber nicht bloss ums Aussehen. Schawi: «Mit dem Training erhöhe ich mein Lungenvolumen. Wenn mich das Virus erwischt, bin ich parat.»

    Solange bleibt er mit Ehefrau Gabriella, Tochter Lea (22) und deren Freund in Quarantäne. «Ich gehe nicht einmal mehr einkaufen.»

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