Stadt Zürich

    Zürich will mit «Sozialen Rezepten» Krankengenesung fördern

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    Wie die Stadt Zürich meldet, sollen Patienten, die eine längere Heilungsphase brauchen, Zugang zu sogenannten «Link Workern» haben. Das Projekt startet in 2024.

    Die Klinik Hirslanden in Zürich.
    Die Klinik Hirslanden in Zürich. - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Der Stadt Zürich ist eine patienten-zentrierte und integrierte Gesundheitsversorgung wichtig.

    Nicht selten stellt die Behandlung und Pflege von Menschen mit komplexen medizinischen und sozialen Problematiken die städtischen Gesundheitsinstitutionen vor grosse Herausforderungen.

    Es ist bekannt, dass den sozialen Faktoren (zum Beispiel Bildungsniveau, Einkommen) im Zusammenhang mit der Gesundheit eine grosse Bedeutung zukommt.

    Aus diesem Grund besteht bereits heute ein umfassendes Angebot, das sozialmedizinische Aspekte im Gesundheitswesen angemessen berücksichtigt und somit Patienten umfassend begleitet.

    Pilotprojekt für den ambulanten Akutbereich

    Eine Motion fordert, dass Patienten, bei denen eine medizinische Behandlung eine längere Heilungsphase erfordert oder längerfristig zu keiner Verbesserung der Beschwerden führt, Zugang zu einer Koordinationsstelle mit sogenannten «Link Workern» haben.

    Die «Link Worker» – ausgebildete Sozialarbeiter – bieten spezifische Beratungen an, begleiten Patienten und identifizieren weitergehende nichtmedizinische Angebote (zum Beispiel Bewegungsangebote, Schuldenberatungen, Sprachkurse).

    Ziel ist die Förderung des allgemeinen Wohlbefindens der Patienten, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirken kann.

    Projekt kostet eine Million Franken

    Das vierjährige Projekt wird von 2024 bis 2028 in drei bis vier Ambulatorien des Stadtspitals Zürich pilotiert.

    Dort besteht ausser in Härtefällen bislang kein niederschwelliger Zugang zu sozialer Beratung und Begleitung.

    Das Projekt kostet rund eine Million Franken und wird durch eine Evaluation begleitet.

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