Stadt Zürich

Mehr Grün und weniger Parkplätze im Quartier

Nau.ch Lokal
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Zürich,

Die Stadt Zürich saniert Schwinger- und Gaugerstrasse. Geplant sind neue Leitungen, mehr Grünflächen, 19 Bäume und eine Begegnungszone.

Blick auf die Limmat in Zürich.
Blick auf die Limmat in Zürich. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Zürich mitteilt, befindet sich in der Schwinger- und Gaugerstrasse die Kanalisation in einem schlechten Zustand und muss ersetzt werden. Koordiniert mit dem Kanalbau sollen zudem die Wasser- und Erdgasleitungen ersetzt und der sanierungsbedürftige Strassenoberbau erneuert werden.

In der Schwingerstrasse ist die Fahrbahn zudem zu schmal für Einsatzfahrzeuge von Schutz & Rettung Zürich und die bestehenden Gehwege sind untermassig.

Genügend Raum für die Einsatzfahrzeuge von Schutz & Rettung

Um die Aufenthaltsqualität sowie die Sicherheit zu erhöhen, soll die Schwingerstrasse zu einer Begegnungszone umgestaltet werden. Dafür soll die Strasse teilweise entsiegelt und mit Grünflächen und neuen Bäumen versehen werden.

Durch die Anpassungen und die Aufhebung der bestehenden Blaue-Zone-Parkplätze entsteht genügend Raum für die Einsatzfahrzeuge von Schutz & Rettung Zürich und es wird ein Beitrag zur Aufenthaltsqualität und zur Verbesserung des Stadtklimas geleistet.

Neue Grünfläche, mehr Bäume und Verkehrsberuhigung

In der Gaugerstrasse soll nordseitig eine Grünfläche mit einer zusätzlichen Baumreihe geschaffen werden. Die Grünfläche wird durch eine Anlieferungsfläche für die naheliegende Kindertagesstätte und das Gesundheitszentrum Stampfenbach unterbrochen.

Aufgrund der damit verbundenen Veränderung der Platzverhältnisse soll die Gaugerstrasse für den motorisierten Individualverkehr nur noch bergwärts befahrbar sein. Für Velofahrende bleibt die Gaugerstrasse im Gegenverkehr geöffnet.

Insgesamt sind im gesamten Projektperimeter 19 neue Bäume und 16 neue Veloabstellplätze geplant.

Baubeginn für Anfang 2028 geplant

Der Stadtrat hat die einmaligen Ausgaben von insgesamt 3,41 Millionen Franken für das Projekt bewilligt. Für den Kanal-, Werkleitungs- und Strassenbau fallen daraus gebundene Ausgaben von 3,18 Millionen Franken an, für die Aufwertungsmassnahmen neue Ausgaben von 229'000 Franken.

Der Baubeginn ist für Anfang 2028 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Herbst 2028.

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