Stadt Zürich

    Zürcher Baudirektion untersucht potentielle Windkraft-Standorte

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Zürcher Baudirektion unter der Ägide des Grünen Martin Neukom prüft mögliche Standorte im Kanton für Windkraftanlagen.

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    Windräder drehen sich im Morgennebel. - dpa

    Diese sollen in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden.

    Die Baudirektion bestätigte eine entsprechende Meldung des «Tages-Anzeiger» vom Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Windgeschwindigkeiten seien modelliert, derzeit würden potentielle Gebiete zur Windenergienutzung untersucht, hiess es auf Anfrage. Die öffentliche Vernehmlassung sei im Herbst 2022 geplant.

    «Für eine ausreichende Stromversorgung mit erneuerbaren Energien müssen wir alle Möglichkeiten nutzen», sagte Neukom gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Windprojekte hätten es in der Schweiz allerdings schwer, so wohl auch im Kanton Zürich.

    Es ist nicht das erste Mal, dass die Baudirektion die Windenergie unter die Lupe nimmt. Eine 2014 veröffentlichte Studie war zu einem durchzogenen Ergebnis gekommen: Obwohl es einige geeignete Standorte gebe, seien Windkraftanlagen vielerorts wegen Schattenwurf, Geräuschemissionen, Beeinträchtigung des Landschaftsbildes oder mangelnder Akzeptanz nicht realisierbar.

    Mit modernen marktüblichen Windenergieanlagen könnten bereits Windgeschwindigkeiten ab etwa 4,8 Meter pro Sekunde genutzt werden, hiess es damals. Auf einigen Hügeln im Kanton Zürich sei mit Windgeschwindigkeiten von über 5 Meter pro Sekunde zu rechnen, so im Zürcher Oberland, auf der Albiskette, dem Pfannenstiel, der Lägern und dem Irchel.

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