Nachdem ehemalige Mitarbeiterinnen in einem Artikel harsche Vorwürfe gegenüber der grossen Kita-Kette Globegarden geäussert hatten, wird die Stadt Zürich aktiv.
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Kinder in einer Kita - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Globegarden wurde in der «Republik» von ehemaligen Mitarbeitern hart kritisiert.
  • Bei der Kita-Kette sollen prekäre Zustände herrschen.
  • Die Stadt Zürich will die Vorwürfe überprüfen.

Die grosse Kita-Kette Globegarden wird von der Stadt Zürich genauer unter die Lupe genommen. Die Stadt reagiert somit auf einen kritischen Bericht aus der «Republik».

«Wir werden die Krippenleitung mit den Vorwürfen konfrontieren und eine Stellungnahme einfordern». Dies sagte eine Sprecherin der Stadt gegenüber dem «Tages-Anzeiger» vom Donnerstag.

Auslöser für die Befragung ist ein Artikel im Onlinemagazin «Republik» vom Mittwoch. Ehemalige Mitarbeiterinnen erhoben darin schwere Vorwürfe gegen die Kinderkrippen-Kette. Sie klagten über schlechte Arbeitsbedingungen und chronischen Personalmangel, wodurch es immer wieder gefährliche Situationen gebe.

So sei etwa ein Baby von einem Wickeltisch gefallen, ein anderes Kind sei im Wald verloren gegangen. Ausserdem werde beim Essen gespart, um die Kosten tief zu halten.

Globegarden ist der grösste Anbieter von Kindertagesstätten in der Schweiz. Gegenwärtig betreut das Unternehmen schweizweit rund 2500 Kinder. Alleine in der Stadt Zürich gibt es 27 Filialen.

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