GC Amicitia Zürich

    GC Amicitia Zürich schafft Playoff-Coup

    Nau.ch Lokal
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    Zürich,

    Mit einem 33:32-Sieg gegen Stäfa sichert sich GC Amicitia Zürich den Playoff-Platz und krönt die Aufholjagd mit einem dramatischen Finish.

    GC Amicitia Zürich
    GC Amicitia Zürich ist der grösste Schweizer Handballverein. Seine Heimspiele trägt er in der Saalsporthalle aus. - Keystone/ Grafik Nau.ch

    Wie die GC Amicitia Zürich mitteilt, war es angerichtet für einen Final, der an Dramatik kaum zu überbieten war. In der heimischen Saalsporthalle setzte sich GC Amicitia Zürich in einem nervenaufreibenden Spiel gegen Handball Stäfa hauchdünn mit 33:32 durch.

    Da der HSC Suhr Aarau in St.Gallen das Spiel mit 23:31 verlor, rücken die Züricher quasi auf der Zielgeraden auf den Playoffpaltz vor.

    Die Partie entwickelte sich von Beginn an ausgeglichen. Stäfa, als Aufsteiger keineswegs chancenlos, hielt dagegen und zwang die Zürcher immer wieder zu Fehlern.

    Doch GC Amicitia Zürich zeigte genau das, was bereits im letzten Spiel auschlaggeben war: unbändiger Wille, Kampfgeist und der feste Glaube an die eigene Chance.

    Entscheidung in letzter Sekunde

    Je länger das Spiel dauerte, desto mehr wurde klar: Dieses Duell würde erst ganz am Schluss entschieden. GC Amicitia Zürich legte vor, Stäfa zog nach – ein Schlagabtausch bis in die Schlussphase.

    Dann der entscheidende Moment: Nach einem Fehlwurf der Statdzürcher Sekunden vor Schluss hatten die Seebuben aus Stäfa die Chance auf den Ausgleich. Doch die Fingerspitze von Gilles Besek verhinderte das Anspiel an den Stäfner Kreis und so jubelte die Hoppers am Ende über die Playoff-Qualifikation. Die Halle explodierte – nicht nur wegen des Sieges, sondern wegen der Bedeutung dieses Erfolgs.

    Denn mit diesem Resultat machte GC Amicitia Zürich das scheinbar Unmögliche möglich: den Sprung in die Playoffs.

    Vom Rückstand zur Sensation

    Noch zwei Runden vor Schluss sah die Lage düster aus. GC Amicitia Zürich lag vier Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz – die Saison schien gelaufen. Doch dann folgte die Wende.

    Zwei Spiele, zwei Siege – getragen von Leidenschaft, Mentalität und einem Team, das sich nicht aufgab. Bereits der Auswärtssieg in Aarau hielt die Hoffnungen am Leben, ehe nun der dramatische Heimerfolg gegen Stäfa den perfekten Schlusspunkt setzte.

    Diese Aufholjagd ist mehr als nur eine sportliche Leistung – sie ist ein Statement.

    Belohnung: Viertelfinal gegen den Favoriten

    Die späte Belohnung für den Zürcher Kraftakt wartet bereits: Im Playoff-Viertelfinal treffen die Hoppers auf den Serienmeister Kadetten Schaffhausen. Der Start der Serie erfolgt nach Ostern, das erste Heimspiel findet am Samstag, 11. April 2026, um 18 Uhr in der Saalsporthalle Zürich statt.

    GC Amicitia Zürich geht als Underdog in die Serie – aber genau diese Rolle könnte nach diesem emotionalen Endspurt zur grössten Stärke werden.

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