In einem schwachen Auftritt verliert Zug United in der 13. Runde der NLA gegen den UHC Waldkirch-St. Gallen mit 3:5.
Zug United gegen UHC Waldkirch-St. Gallen
Zug United gegen UHC Waldkirch-St. Gallen - Zug United; Michael Peter

In der 13. Runde der NLA unterlag Zug dem UHC Waldkirch-St. Gallen nach einem schwachen Auftritt 3:5. Schon am Dienstag wartet mit Ad Astra Sarnen die letzte Partie des Kalenderjahres.

Der Auftakt in die Partie gegen Waldkirch-St. Gallen verlief gut für die Zuger. Die Zentralschweizer spielten schwungvoll und kamen zu ersten Chancen. Alexander Hallén mit einer schönen Einzelleistung und Alexander Larsson nach einem schönen Zuspiel Halléns stellten nach knapp sieben Minuten auf 2:0.

Danach stockten das Offensivspiel und die Torproduktion jedoch für fast 50 Minuten. Erst in der 56. Minute gelang Severin Nigg der dritte, und letzte Treffer Zugs.

Dazwischen erzielten die Gäste fünf Tore und sicherten sich so wichtige Punkte im Playoffkampf, in den Zug nach der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen nun ebenfalls involviert ist.

Ein Überzahlspiel der Zuger stellte das Spiel auf den Kopf

Es war paradoxerweise ein Überzahlspiel der Zuger nach Hälfte des ersten Drittels, das die Physiognomie der Partie komplett änderte. Die Ostschweizer stellten mit ihrer aggressiven Box die Zuger Spieler vor erhebliche Probleme und waren dem Anschlusstreffer deutlich näher als die Gastgeber dem 3:0.

Und kaum waren die Gäste wieder vollzählig erzielte Michael Schiess sehenswert das 1:2. Von diesem Moment an diktierte WaSa das Spiel und die Zuger verschluckten sich daran.

Überstand Zug das zweite, aus seiner Sicht schwache Drittel mit nur einem Gegentreffer, nahm es sich gleich zu Beginn des Schlussabschnitts allfälligen Schwung sogleich aus den Segeln.

Nach nur 15 Sekunden wanderte Tobias Flütsch für einen Stockschlag auf die Strafbank. Im Powerplay überwand der Finne Asla Veteläinen mit einem Distanzschuss Zugs Keeper Petter Nilsson zum 3:2.

Nur wenig später erhöhte Severin Moser nach einem schönen Angriff auf 4:2. Als die Zuger in der Schlussphase die Wende mit einem höheren Forechecking versuchten, nutzten die Ostschweizer die sich bietenden Lücken zum 5:2 durch Veteläinen.

Das letzte Spiel im Jahr 2021 ist gegen Sarnen

Für die Zuger geht es bereits am Dienstag, 21. Dezember 2021, mit dem letzten Spiel des Kalenderjahrs weiter. Sie empfangen in der Sporthalle Herti Ad Astra Sarnen zum heissen Derbytanz.

Die Obwaldner haben zwar nach den zwei Siegen gleich zum Saisonstart elfmal de suite verloren, haben aber die turbulenten Tage mit dem Trainerwechsel Anfang November gut überstanden.

Im ersten Spiel am Wochenende mit dem neuen Trainer Tomas Chrapek setzte es gegen den amtierenden Titelhalter und Leader Floorball Köniz nur eine 2:5-Niederlage ab und auch schon zuvor waren die Sarner stets nahe an Punktgewinnen – oder realisierten diesen gar wie bei der Niederlage nach Verlängerung in Winterthur.

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