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    Zug: Messerstecherei vor Podium 41 – zwei Verletzte

    Zuger Polizei
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    Region Zug,

    Am späten Sonntagabend ist es in der Stadt Zug zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.

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    Die Zuger Polizei. (Symbolbild) - Zuger Polizei

    Am Sonntagabend, kurz vor 22.30 Uhr, sind zwei Männer beim Hauptgebäude der Zuger Polizei erschienen und haben um Hilfe gebeten. Beide Männer wiesen mehrere Stich- und Schnittverletzungen auf.

    Durch die Einsatzkräfte wurden die beiden Personen umgehend erstversorgt sowie der Rettungsdienst Zug aufgeboten. Nach der weiteren medizinischen Behandlung durch mehrere Teams des Rettungsdienstes wurden die beiden Männer in zwei verschiedene, ausserkantonale Spitäler eingeliefert.

    Bei den Verletzten handelt es sich um zwei türkische Staatsangehörige im Alter von 32 Jahren. Beide Männer mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen operiert werden.

    Gemäss den ersten Aussagen der beiden Männer ist es am Sonntagabend im Aussenbereich beim Podium 41 in der Stadt Zug zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei sei auch ein Messer zum Einsatz gekommen.

    48-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

    Bei den umgehend aufgenommenen Ermittlungen rückte ein 48-jähriger Tatverdächtiger in den Fokus der Ermittler. Der Schweizer konnte noch in der Nacht an seinem Wohnort in der Stadt

    Zug durch die Interventionseinheit Luchs angehalten werden. Da der Mann ebenfalls Verletzungen hatte, wurde er zur Kontrolle ins Spital eingeliefert. Dieses konnte der 48-Jährige nach der Wundversorgung wieder verlassen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wurde er festgenommen.

    Das Motiv sowie der genaue Tathergang sind Gegenstand weiterer Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug. Gegen alle drei beteiligten Männer wurde eine Strafuntersuchung eröffnet. Weiter hat die Staatsanwaltschaft für den beschuldigten 48-jährigen Tatverdächtigen beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

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    Kommentare

    User #5261 (nicht angemeldet)

    Das gehört unterdesse fest zu unserer Kultur.

    User #6101 (nicht angemeldet)

    Bald rentieren Messerläden besser als Bijouterien und Uhrengeschäfte! Das ist auch ein Kulturwandel, welcher in die Geschichte eingeht.

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