Das Zentralschweizer Derby bei Ad Astra Sarnen ist die abschliessende Aufgabe für Zug United in der Qualifikation.
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Unihockey (Symbolbild). - Keystone

Die Ausgangslage ist gut für Zug, um den Sprung in die Masterround und die damit verbundene vorzeitige Play-off-Qualifikation zu schaffen. Mit einem Sieg – auch nach Verlängerung – müssen die Zuger nicht auf die parallel stattfindenden Partien schauen, ob sie sich in der oberen Tabellenhälfte halten können. Hinter Zug, derzeit im 5. Rang klassiert, haben auch die Unihockey Tigers aus Langnau sowie Rychenberg und Chur Unihockey, die sich im direkten Duell gegenüberstehen, Chancen auf einen Platz in der Masterround.

Die Zuger erarbeiteten sich die gute Ausgangslage, weil sie in allen fünf Spielen seit dem Restart Punkte holten. Zuletzt reihten sie vier Siege aneinander – gegen allerdings eher schwächer einzustufende Konkurrenz. Überzeugten gegen Uster und Thun die Offensivreihen, basierte der Erfolg am letzten Wochenende gegen Chur auf einer guten Defensivleistung, wie Goalie Petter Nilsson nach der Partie hervorhob.

Ohne Chance, sich rangmässig in der letzten Qualifikationsrunde noch zu verbessern, ist Ad Astra Sarnen. Die Obwaldner stehen in ihrer zweiten NLA-Saison noch ohne Punkte da und kassierten teilweise hohe Niederlagen.

Allerdings nutzte Sarnen den dreimonatigen Meisterschaftsunterbruch und zeigte sich nach dem Restart klar verbessert. Der Tscheche Michal Rybka, im Verlauf der Saison erst als Assistent zum Team gestossen, übernahm die Hauptverantwortung vom Finnen Eetu Vehanen. Die Sarner spielen seither aufsässiger und stören den Spielaufbau der Gegner früher.

Vor allem in der heimischen Halle beissen sich die Gegner oft die Zähne aus. Und auch die Zuger machten schon mehrfach unliebsame Erfahrungen mit der leidenschaftlichen Spielweise Sarnens – zuletzt in einem Testspiel im Dezember.

Die Sarner waren in der Pause ebenfalls an der Transferfront aktiv. Zum einen stiess der Davoser Luca Rizzi leihweise zu Sarnen, zum anderen verstärkt der 19-jährige Finne Tuukka Haudanlampi das Team.

Der Bündner mauserte sich bereits zum zweitbesten Skorer von Ad Astra. Hinten können die Sarner auf das bewährte Goalie-Duo Mario Britschgi und Pascal Amrein zählen. Das Zentralschweizer Derby kann am Sonntag ab 18 Uhr im Livestream auf swissunihockey.tv verfolgt werden.

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