Stadt Winterthur will nur noch zwei E-Scooter-Anbieter zulassen

    Verleihfirmen sollen falsch abgestellte E-Scooter in Winterthur schneller aus dem Weg räumen. Die Stadt verschärft die Auflagen.

    E-Scooter-/Trottinett abgestellt in der Stadt. (Symbolbild)
    E-Scooter-/Trottinett abgestellt in der Stadt. (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Neu sollen zudem nur noch zwei Anbieter zugelassen werden, die zusammen maximal 600 E-Scooter betreiben dürfen.

    Derzeit sind in Winterthur fünf Unternehmen mit rund 700 Fahrzeugen tätig, wie der Stadtrat am Montag, 28. August 2023, mitteilte.

    Diese Firmen mussten bei der Stadt eine Bewilligung einholen.

    Ab 2024 maximal zwei Betreiber

    Dieses Bewilligungssystem habe sich zwar grundsätzlich bewährt, weise aber auch Schwächen auf, schreibt der Stadtrat. Er ändert deshalb die Praxis: Er will nun Konzessionen vergeben.

    Er hat den entsprechenden Auftrag für den «Betrieb eines kommerziellen stationslosen Fahrzeugverleihsystems mit E-Scootern auf dem öffentlichen Grund der Stadt» bereits öffentlich ausgeschrieben.

    Maximal zwei Betreiber sollen gemäss Ausschreibung im Oktober die Erlaubnis für den Verleihbetrieb ab 2024 erhalten.

    Die städtische Konzession ist dabei auf zwei Jahre befristet, sie kann um maximal zwei Jahre verlängert werden.

    Neu gelten strengere Auflagen

    Mit der Ausschreibung sind strengere Auflagen als heute verbunden, hält der Stadtrat in seiner Mitteilung fest. So müssten die Anbieter falsch abgestellte E-Scooter schneller einziehen.

    Zudem müssten Mieter, welche die Gefährte am falschen Ort stehen lassen, eine Umtriebsentschädigung entrichten. Zudem sollen auch die Aussengebiete der Stadt besser abgedeckt werden.

    Als Option können die beiden zugelassenen Anbieter auch E-Bikes oder E-Cargo-Bikes verleihen, wie es in der Ausschreibung weiter heisst.

    «Die Fahrzeuge sollen im Rahmen eines Pilotversuchs getestet werden und bei erfolgreicher Einführung dauerhaft im Einsatz bleiben.»

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