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    Pfadi Winterthur: Mit Leidenschaft zum Sieg über Wacker Thun

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    Winterthur Stadt,

    Pfadi Winterthur gewinnt 25:23 gegen Wacker Thun. Dank einer starken Leistung und den Rückkehrern Radovanovic und Grazioli bleibt das Team auf Kurs.

    Handball Symbolbild
    Ein Handball liegt auf dem Tornetz. (Symbolbild) - Pixabay

    Wie Pfadi Winterthur mitteilt, sichert sich das Team in einem spannenden und hart umkämpften Spiel einen knappen 25:23-Sieg gegen Wacker Thun. Vor 653 Zuschauerinnen und Zuschauern in der AXA Arena zeigte das Heimteam über weite Strecken eine konzentrierte Leistung, obwohl es einige Höhen und Tiefen im Spielverlauf gab.

    Pfadi startete fokussiert in die Partie, vor allem das Überzahlspiel lief in den Anfangsminuten hervorragend. Trotz der guten Möglichkeiten gelang es den Winterthurern allerdings nicht, sich frühzeitig klar abzusetzen.

    Wacker Thun blieb durchgängig im Spiel, nutzte immer wieder kleinere Unachtsamkeiten von Pfadi und hielt den Rückstand gering.

    Fokussierter Start mit Rückkehr von Radovanovic

    Ein Highlight der ersten Halbzeit war die Rückkehr des Rückraum-Rechten Aleksandar Radovanovic, der nach einer längeren Verletzungspause wieder auf dem Spielfeld stand. Seine Präsenz auf dem Feld gab Pfadi Stabilität. Torhüter Leo Grazioli glänzte mit wichtigen Paraden, die dafür sorgten, dass Pfadi vor der Pause die Oberhand behielt.

    Der Pausenstand von 15:12 spiegelte die Überlegenheit der Hausherren wider.

    Intensives Spiel – Grazioli glänzt im Tor

    Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gaben Bühlmann mit einem Tor und Grazioli mit zwei weiteren Paraden den Ton an. Radovanovic krönte sein Comeback, als er sich mit einem Tor in die Torschützenliste eintrug.

    Das Spiel blieb intensiv und umkämpft. In den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit fielen die Tore fast ausschliesslich für Pfadi, sodass die Führung weiter ausgebaut werden konnte.

    Rellstab verletzt, Thun nutzt Chance

    Ein Schockmoment ereignete sich, als Topscorer Tim Rellstab nach einem Gesichtstreffer verletzt am Boden liegen blieb und nicht mehr weiterspielen konnte. Die routinierten Spieler von Wacker Thun nutzten die Schwächung des Rückraums von Pfadi aus und verkürzten danach wieder auf den Pausenabstand.

    In den letzten zwei Minuten kehrte die Spannung zurück in ein Spiel, das eigentlich bereits entschieden schien. Wacker Thun erzielte in den letzten zwei Minuten den Anschlusstreffer. Pfadi-Coach Goran Cvetković sah sich gezwungen, in den letzten 60 Sekunden vor Schluss ein Team-Timeout zu nehmen.

    Dieses zeigte Wirkung. Danach fiel die Erlösung durch Gian-Luca Bühlmann, der 20 Sekunden vor Schluss das Tor zum Endstand von 25:23 erzielte. Die Fans in der AXA Arena waren wieder einmal unglaublich und verhalfen mit ihrer Unterstützung Pfadi Winterthur zum verdienten Sieg.

    Spannender Schlussabschnitt – Bühlmann sichert den Sieg

    Gian-Luca Bühlmann wurde mit dem Bestplayer-Award ausgezeichnet. Er erzielte wichtige Tore, brachte Ruhe in eine hitzige Partie und zeigte grossen Kampfgeist. Seine Worte mit Blick in Richtung Zukunft im Bornhauser-Talk: «Wenn wir 100 Prozent geben, können wir in dieser Liga alle schlagen.»

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