EHC Winterthur verliert Nachbarschaftsderby 0:4
Der EHC Winterthur zeigt gegen Frauenfeld viel Einsatz, scheitert aber an der eigenen Chancenverwertung und verliert das Nachbarschaftsderby mit 0:4.

Wie der EHC Winterthur schreibt, startet Winterthur engagiert in das Nachbarschaftsderby und macht von Beginn weg Druck. Frauenfeld kommt nur selten gefährlich vor das Tor, zeigt sich aber äusserst effizient. Nach etwas mehr als sieben Minuten nutzen die Gastgeber ihre Möglichkeit zur Führung. Winterthur lässt sich davon nicht beirren und spielt weiter nach vorne, bleibt den Ertrag für seinen Aufwand aber schuldig.
Auch im zweiten Drittel ist Winterthur die Mannschaft, die mit viel Energie versucht, das Spiel an sich zu reissen. Doch erneut ist es Frauenfeld, das trifft. Nach einem nicht verwerteten Penalty können die Frauenfelder kurz darauf dennoch jubeln und erhöhen auf 2:0. Die Winterthurer bemühen sich weiter, finden aber im Abschluss nicht das nötige Glück.
So wird die Partie immer mehr zu einem Geduldsspiel. Winterthur erarbeitet sich Chancen, doch der Frauenfelder Torhüter Nils Bächler macht die Möglichkeiten der Gäste zunichte. Frauenfeld benötigt dagegen nur wenige Gelegenheiten, um seine Führung zu verteidigen. Die Erfahrung des starken Frauenfelder Kaders macht sich in diesen entscheidenden Situationen bemerkbar.
Im Schlussdrittel kommt schliesslich auch Frust hinzu. Mehrere Strafen bringen Winterthur zusätzlich aus dem Rhythmus. Frauenfeld nutzt die Überzahlsituationen konsequent und erhöht innerhalb von knapp zwei Minuten auf 4:0. Damit ist die Partie entschieden.
Winterthur fehlt die nötige Effizienz
Schade für die Winterthurer, die sich für ihren engagierten Auftritt nicht belohnen können. Gerade angesichts der zahlreichen mitgereisten Fans, die für grossartigen Support in der Frauenfelder Eishalle sorgen, wäre ein Erfolg besonders schön gewesen.
Die Leistung stimmt über weite Strecken – einzig die Effizienz fehlt. Genau diese Erfahrung und Abgeklärtheit muss das junge Team nun weiter sammeln. Die Entwicklung geht weiter, auch wenn diesmal der Lohn für den betriebenen Aufwand ausbleibt.









