Winterthur

    Diversity-Bericht: Zwei Fachstellen wachsen zusammen

    Nau.ch Lokal
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    Winterthur Stadt,

    Der Diversity-Bericht 2023–2024 setzt einen Schwerpunkt auf die Entwicklung der neuen Fachstelle Diversity und Behindertenrechte und die entstehenden Synergien.

    Das Shoppingcenter in Winterthur Seen.
    Das Shoppingcenter in Winterthur Seen. - Nau.ch / Simone Imhof

    Die Geschlechtergerechtigkeit im Kader der Stadtverwaltung hat sich weiter verbessert, wie die Stadt Winterthur schreibt.

    Allein die Zielvorgabe von 35 Prozent Frauen in den oberen Führungsstufen wurde nicht erreicht. Das zeigt der vierte Bericht zur städtischen Diversity-Strategie für die Periode 2023–2024.

    Neben den Kennzahlen legt der Bericht seinen Fokus auf das Zusammenwachsen der beiden Fachstellen Diversity Management und Behindertenrechte.

    Fachstelle Diversity Management unterstützt Stadtrat in Diversity-Politik

    Die Stadtverwaltung orientiert sich an der Diversität der Bevölkerung und richtet ihr Angebot an deren Bedürfnissen aus.

    Diese Grundhaltung hat sie in der Diversity-Strategie festgesetzt, bei deren Umsetzung und strategischer Steuerung die Fachstelle Diversity Management den Stadtrat unterstützt.

    Nun liegt die vierte Berichterstattung der Fachstelle Diversity Management für die Periode 2023–2024 vor. Der Stadtrat hat diesen zur Kenntnis genommen.

    Frauenanteil im oberen Kader bleibt eine Herausforderung

    Die Geschlechtergerechtigkeit im Kader der Stadtverwaltung hat sich weiter verbessert. Heute ist jede zweite Führungsperson in der Stadtverwaltung weiblich. Dabei hat die Mehrheit der Departemente ihre eigenen Zielvorgaben erreicht oder sogar übertroffen.

    Mit einem Frauenanteil von 31 Prozent hat die Stadtverwaltung ihre Zielvorgabe von 35 Prozent Frauen in der obersten und oberen Führungsstufe erstmals seit vier Jahren nicht erreicht.

    Dieser Rückgang ist in erster Linie auf eine angepasste Stufenstruktur bei den Führungsstufen zurückzuführen und kein zwingender Beleg für fehlende Ambitionen oder rückläufiges Engagement seitens der Verwaltung in Gleichstellungsfragen.

    Der Diversity-Bericht 2023–24 ordnet die Kennzahlen ein und liefert den nötigen Kontext für eine Interpretation.

    Zwei Fachstellen wachsen zusammen

    Im Juni 2023 wurde die bestehende Fachstelle Diversity Management um die Fachstelle Behindertenrechte zur Koordination der Umsetzung der UNO Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) erweitert.

    Beide Fachstellen bilden seither gemeinsam die Fachstelle Diversity und Behindertenrechte. Sie arbeiten in den jeweiligen Fachbereichen unabhängig voneinander, bei übergreifenden Themen wie beispielsweise dem Diskriminierungsschutz aber eng zusammen.

    Der Diversity-Bericht 2023–2024 setzt einen Schwerpunkt auf das Zusammenwachsen dieser beiden Fachstellen und die daraus entstehenden Synergien.

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