FC Wil zieht nach 6:2 gegen Rebstein weiter
Der FC Wil gewinnt beim FC Rebstein mit 6:2 und zieht in die nächste Cup-Runde ein. Dort wartet der Promotion-League-Vertreter FC Bulle.

Wie der FC Wil mitteilt, steht der FC Wil in der nächsten Runde des Schweizer Cups. Die Mannschaft von Trainer Marco Hämmerli setzte sich vor 645 Zuschauern auf der Birkenau mit 6:2 gegen den FC Rebstein durch.
Das klare Ergebnis musste man sich allerdings erarbeiten. Hämmerli veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum Meisterschaftsspiel in Winterthur auf mehreren Positionen. Unter anderem gab Isaiah Okafor sein Pflichtspiel-Startelfdebüt – und avancierte mit zwei Treffern zu einer der prägenden Figuren der Partie.
Okafor trifft bei seinem Startelfdebüt
Die Wiler starteten wie gewünscht und gingen bereits in der sechsten Minute in Führung. Nach einer Hereingabe von Tim Staubli kam Okafor am zweiten Pfosten zum Abschluss und traf vom Strafraumrand zum 1:0.
Die Freude über den gelungenen Beginn hielt allerdings nicht lange. Nur zwei Minuten später brachte Rutz den enteilten Gottscher im Strafraum zu Fall. Rebsteins Captain Köppel verwandelte den fälligen Penalty sicher zum 1:1.
Der FC Wil 1900 hatte danach viel Ballbesitz, fand gegen die kompakt verteidigenden Gastgeber aber nur selten Lösungen.
Rebstein trat mutig auf und bereitete der Wiler Defensive mit langen Bällen wiederholt Schwierigkeiten. Zwar kamen Fischer, Okafor, Staubli und Schmid zu Abschlüssen, zur Pause blieb es jedoch beim 1:1.
Wiler drehen nach der Pause auf
Nach dem Seitenwechsel zeigte der FC Wil 1900 ein anderes Gesicht. Die Äbtestädter spielten zielstrebiger, erhöhten das Tempo und stellten innerhalb weniger Minuten die Weichen auf Sieg. In der 49. Minute brachte Bunjaku die Wiler mit einem Distanzschuss aus rund 30 Metern erneut in Führung.
Nur eine Minute später sorgte Okafor mit seinem zweiten Treffer für das 3:1. Der Aussenverteidiger erkannte, dass Torhüter Fend zu weit vor seinem Tor stand, und überwand ihn mit einem sehenswerten Lupfer.
Wil macht den Sieg deutlich
Nun war der Bann gebrochen. Nach einer Hereingabe von Aliu erzielte Weber in der 58. Minute das 4:1. Fünf Minuten später setzte sich Fischer gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss seinen starken Sololauf zum fünften Wiler Treffer ab.
Auch der eingewechselte Yves Allou durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Rebstein kam in der 75. Minute nochmals zu einem Penalty. Köppel verwandelte auch seinen zweiten Versuch und verkürzte auf 2:6. Am verdienten und letztlich deutlichen Wiler Sieg änderte dies nichts mehr.
Die Wiler wurden ihrer Favoritenrolle damit gerecht und zeigten nach der Pause jene Konsequenz und Spielfreude, die es für das Weiterkommen benötigte. Besonders erfreulich: Mit Okafor, Fischer und Allou feierten gleich drei Spieler ihre ersten Pflichtspieltreffer für die Äbtestädter.
Im Sechzehntelfinal gegen den FC Bulle
Im Sechzehntelfinal wartet erneut eine Auswärtsaufgabe auf den FC Wil 1900. Die Äbtestädter treffen auf den Promotion-League-Vertreter FC Bulle, der seine Erstrundenpartie beim FC Interlaken mit 4:1 gewann.
Die Begegnung wird zwischen dem 16. und 18. Oktober 2026 ausgetragen. Der genaue Spieltermin steht noch nicht fest. In der Meisterschaft geht es für den FC Wil bereits am Samstag, 22. August 2026, weiter: Um 18 Uhr empfangen die Äbtestädter den Aufsteiger SC Kriens im Bergholz.










