Wil (SG)

    Anhaltende Hitze und Trockenheit lassen Wasserreserven sinken

    Nau.ch Lokal
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    Die anhaltende Trockenheit setzt die Wasserressourcen stark unter Druck. Die Stadt Wil ruft die Bevölkerung deshalb zu einem bewussten und sparsamen Umgang auf.

    Der Stadtweier in Wil (SG).
    Der Stadtweier in Wil (SG). - Nau.ch / Simone Imhof

    Die Trinkwasserversorgung in Wil ist derzeit gewährleistet, berichtet die Stadt Wil SG. Die anhaltende Trockenheit zeigt jedoch, dass ein bewusster Umgang mit Wasser wichtiger denn je ist.

    Bleiben die Niederschläge weiterhin aus und hält die hohe Wasserbeanspruchung an, kann sich die Situation rasch verschärfen. Es ist deshalb notwendig, den Wasserverbrauch dort zu reduzieren, wo dies ohne wesentliche Einschränkungen möglich ist.

    Die anhaltend trockene Witterung der vergangenen Wochen und Monate sowie die hohen Temperaturen setzen die Wasserressourcen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig steigt der Wasserverbrauch insbesondere durch Bewässerungen und Freizeitnutzungen im Aussenbereich deutlich an.

    Wasser sparen im Alltag

    Die TBW bitten alle Einwohnerinnen und Einwohner, ihren Wasserverbrauch kritisch zu hinterfragen und insbesondere folgende Empfehlungen zu beachten: Auf die Bewässerung von Rasenflächen möglichst verzichten. Gärten und Pflanzen nur bei Bedarf und vorzugsweise mit Regenwasser bewässern.

    Pools und Schwimmbecken nicht oder nur zurückhaltend nachfüllen. Fahrzeuge, Vorplätze und Terrassen nicht mit Trinkwasser reinigen. Waschmaschinen und Geschirrspüler nur voll beladen betreiben. Duschen statt Baden.

    Tropfende Wasserhähne und andere Leckagen umgehend beheben. Bereits kleine Anpassungen im Alltag können in ihrer Gesamtheit erhebliche Mengen Wasser einsparen.

    Lage wird laufend beobachtet

    Derzeit verzichten die TBW bewusst auf behördliche Verbote und setzen auf die Mithilfe der Bevölkerung. Die Entwicklung der Versorgungslage wird laufend beobachtet und mit den zuständigen Fachstellen beurteilt.

    Sollte sich die Situation weiter verschärfen, müssen zusätzliche Massnahmen geprüft werden. Dazu zählen beispielsweise Einschränkungen bei der Bewässerung oder das vorübergehende Ausserbetriebnehmen öffentlicher Brunnen.

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