Thun erhöht den Anteil an Biogas bei städtischen Liegenschaften

Stadt Thun
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Thun,

Der Thuner Gemeinderat hat beschlossen, den Anteil an Biogas in den 97 städtischen Liegenschaften ab Jahresbeginn 2021 auf 100 Prozent zu erhöhen.

Biogas
Biogas - Keystone

Im überkommunalen Energie-Richtplan ist als Ziel festgehalten, dass bis 2035 der Biogasanteil 30 Prozent betragen soll. Die Thuner Regierung hat entschieden, den Anteil an Biogas bei den städtischen Liegenschaften ab dem nächsten Jahr von 10 auf 100 Prozent zu erhöhen. Damit nimmt die Stadt ihre Verantwortung und Vorbildrolle wahr und kommt auch einer Forderung des Stadtrats nach (Postulat P 10/2019).

Die Massnahme ist ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase und ein weiterer Schritt auf dem Weg zur «Energiestadt Gold». Mit diesem Entscheid kann das klimaschädliche Erdgas durch erneuerbare und praktisch CO2-neutrale Energie ersetzt werden.

Die Massnahme ist mit einer deutlichen Erhöhung der wiederkehrenden Energiekosten verbunden, um 520'000 Franken auf jährlich rund 1,35 Millionen Franken. Der Gemeinderat will mit den eingesetzten Mitteln eine grösstmögliche Wirkung für den Klimaschutz erzielen.

Für 2022 sollen zudem einzelne Heizanlagen mit grossem Energieverbrauch auf Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Thun (KVA Thun) umgebaut werden. Somit dient die Erhöhung des Biogasanteils teilweise als Übergangslösung. Die Umsetzung erfolgt durch das Amt für Stadtliegenschaften in Zusammenarbeit mit Energie Thun AG.

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