Am Samstag, den 2. Oktober 2021 holt sich die erste Mannschaft des UHC Thun den Pflichtsieg im Cup. Tags darauf verlieren die Thuner in St. Gallen mit 3:9.
Unihockey (Symbolbild)
Unihockey (Symbolbild) - Keystone

Am Samstag starten die Berner Oberländer wunschgemäss in den Cup 1/32-Final gegen die Vipers Innerschwyz und gehen dank Alexander Bühler früh in Führung. Danach wird aber schnell klar, dass das Unterfangen für die Thuner in Rothenthurm trotz Klassenunterschieden kein Selbstläufer wird. Die Vipers ziehen sich in die Defensive zurück, lassen die Thuner anrennen und lauern auf Konterchancen. Genau so eine Konterchance können die Gäste kurz vor der ersten Pause nur regelwidrig stoppen - Penalty. Die Vipers gleichen zum 1:1 aus.

Die Thuner drehen die Partie

Den Schwung nimmt das Heimteam gleich ins zweite Drittel mit. Und weil die Thuner auch noch fehlerhaft und unsicher agieren, steht es plötzlich 3:1 für den Aussenseiter. Zum Glück erkennen die Thuner den Ernst der Lage schnell, können einen Gang höher schalten und finden Lösungen den Vipers-Abwehrriegel zu umspielen. Mischa Zbinden und Nicolas Ammann gleichen die Partie aus, ehe Remo Scheuner in der 33. Minute zum 4:3 trifft.

Im Schlussdrittel lassen die Thuner nichts mehr anbrennen und ziehen dank zwei Toren von Timo Wiedmer auf 6:3 davon. Nun ist bei den Vipers der letzte Widerstand etwas gebrochen. Die Thuner lassen den Ball abgeklärt in den eigenen Reihen zirkulieren und sorgen mit zwei weiteren Toren für den 8:3-Endstand. Es ist kein Sieg für die Galerie, aber ein wichtiger für die Moral und gleichbedeutend mit dem Einzug in den Cup 1/16-Final.

Das Spiel gegen St. Gallen startet schwach

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison erwischen die Thuner am Sonntag in St. Gallen keinen guten Start ins Spiel. Schon nach sechs Minuten sieht sich das Team mit einem 0:2-Rückstand konfrontiert. In der 9. Minute ein wichtiger Lichtblick. Tobias Baumann trifft zum 1:2. Die Berner Oberländer kommen trotz frühem Erfolgserlebnis nicht auf Touren, kassieren noch vor der ersten Pause das 1:3 und 1:4.

Das zögerliche Auftreten und die wenigen Überraschungsmomente im Spiel mit Ball ziehen sich auch in den zweiten 20 Minuten weiter. In der 24. Minute erhöht WaSa auf 5:1, in der 36. Minute schon auf 6:1. Erst jetzt, wo das Spiel bereits in entscheidende Bahnen gelenkt ist, beginnen die Thuner an ihr Leistungsniveau heranzukommen. Endlich agiert man mutiger, lässt den Ball in den eigenen Reihen laufen und kommt zu besseren Torchancen.

Die Thuner ergreifen ihre Torchancen nicht

Die Teams befinden sich nun auf Augenhöhe. Das nächste Tor gelingt aber nicht den aufstrebenden Thunern, sondern erneut den Ostschweizern. Sie treffen in Überzahl zum 7:1. Dann ist die Reihe aber an den Berner Oberländern. Dank einem Doppelschlag in der 46. und 47. Minute keimt noch einmal Hoffnung auf. Diese zerschlagen die Thuner aber vorwiegend selber.

Gleich mehrfach verpassen sie aus besten Positionen einen nächsten Treffer. Besser gehen dagegen die St. Galler mit ihren Torchancen um. Mit zwei weiteren Toren sorgen sie für den 9:3-Endstand. Damit warten die Thuner in der Meisterschaft auch nach fünf Spielen auf den ersten Sieg. Weiter geht es am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel (17 Uhr) gegen Zug.