Der Kanton Nidwalden ist darauf vorbereitet, um ein Corona-Impfzentrum in Betrieb zu nehmen. Dies hat Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) am Mittwoch im Landrat erklärt. Ob ein solches Zentrum je benötigt werde, hänge jedoch stark davon ab, wie viele Impfdosen Nidwalden geliefert erhalte.
Nidwaldner Regierungsrat
Die Stühle des Nidwaldner Regierungsrats. - Keystone

Der Kanton Nidwalden ist darauf vorbereitet, um ein Corona-Impfzentrum in Betrieb zu nehmen. Dies hat Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) am Mittwoch im Landrat erklärt. Ob ein solches Zentrum je benötigt werde, hänge jedoch stark davon ab, wie viele Impfdosen Nidwalden geliefert erhalte.

Blöchliger beantwortete im Parlament Fragen eines Einfachen Auskunftsbegehrens von Urs Christen (FDP) zur Impfstrategie. Die Regierungsrätin zog dabei eine positive Bilanz, wies aber mehrmals darauf hin, dass der Fortschritt des Impfens von der Verfügbarkeit des Impfstoffs abhängig sei.

Die Impfung der Betagten in den Alters- und Pflegeheimen ist gemäss Blöchliger abgeschlossen. 80 Prozent der Heimbewohnerinnen und -bewohner sind geimpft, so dass die Restriktionen in den Institutionen wieder gelockert werden konnten.

Zur Zeit wird in den Hausarztpraxen geimpft, in einem nächsten Schritt werden die drei Apotheken im Kanton Nidwalden in die Impfstrategie integriert. Dazu komme es aber erst, wenn mehr Impfdosen verfügbar seien, sagte Blöchliger.

Geplant ist ferner der Betrieb eines Impfzentrums. Das Projekt liege in der Schublade bereit, sagte die Regierungsrätin. Der Betrieb eines Impfzentrum werde wohl 30'000 Franken pro Monat kosten. Er hänge aber ebenfalls von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab.

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