Nach anderen Zentralschweizer Kantonen führt auch Nidwalden nach den Sommerferien wöchentliche Coronatests an den Schulen ein. Die Teilnahme ist freiwillig, mit den Tests wolle man Infektionen frühzeitig erkennen, auch wenn keine Symptome vorlägen.
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Eine Schülerin hebt die Hand. (Symbolbild) - Keystone

Sämtliche Schulen würden dazu verpflichtet, wöchentlich repetitive Speicheltests anzubieten, teilte die Nidwaldner Staatskanzlei am Freitag mit. Der Regierungsrat habe die Covid-19-Verordnung entsprechend angepasst.

Die Regierung empfehle Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen und im Schulhaus tätigen Personen, sich testen zu lassen. Die freiwilligen Speicheltests seien einfach und schmerzfrei durchführbar.

Auch im Kanton Nidwalden hätten nämlich die Coronafallzahlen zuletzt wieder zugenommen, die Tendenz bei Spitaleinweisungen sei steigend, heisst es in der Mitteilung. Zwar zeigten Kinder und Jugendlich häufig keine oder nur leichte Symptome. Sie könnten aber trotzdem andere Personen anstecken.

Mit den Tests, wie sie bereits seit längerem etwa in Zug und Schwyz praktiziert werden, könne man Infektionsketten unterbrechen. Das führe zu einer Normalisierung des Schulalltages und verhindere grossflächige Quarantänemassnahmen.

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