Stäfa ZH: Stäfner Stein trägt neu die Jahreszahl 2026
Weil der Zürichsee aussergewöhnlich tief steht, wurde am 12. Oktober 2026 in Stäfa ZH die Jahreszahl 2026 in den Stäfner Stein eingemeisselt.

Der aussergewöhnlich tiefe Wasserstand des Zürichsees hat den Stäfner Stein in diesem Jahr erneut in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Als bleibendes Zeugnis dieses besonderen Ereignisses wurde am 12. Oktober 2026 die Jahreszahl 2026 in den Felsen eingemeisselt.
Der Stäfner Stein ist seit Jahrhunderten ein markanter Orientierungspunkt im Zürichsee und zugleich ein stiller Zeuge vergangener Wasserstandsverhältnisse. Die historischen Wasserstandsmarkierungen aus den Jahren 1674, 1882 und 1909 erinnern an frühere aussergewöhnliche Tiefstände des Zürichsees und verleihen dem Felsen eine besondere historische Bedeutung.
Im Jahr 2026 hat der tiefe Wasserstand des Zürichsees dazu geführt, dass rund um den Stäfner Stein eine sonst vom Wasser bedeckte Fläche sichtbar wurde. Das ungewöhnliche Erscheinungsbild sorgte für Aufmerksamkeit und weckte das Interesse an der Geschichte des markanten Felsens. Die Gemeinde hat sich deshalb dafür ausgesprochen, die bestehende Reihe historischer Wasserstandsmarkierungen um die Jahreszahl 2026 zu ergänzen.

Damit soll das aussergewöhnliche Ereignis für kommende Generationen dokumentiert werden.
Die neue Jahreszahl wurde am 12. Oktober 2026 mit Zustimmung der zuständigen kantonalen Stellen fachgerecht in den Felsen eingemeisselt.
«Mit der neuen Inschrift wird die Geschichte des Stäfner Steins um ein weiteres Kapitel ergänzt. Sie soll nicht nur an die besonderen Wasserstandsverhältnisse des Jahres 2026 erinnern, sondern auch dazu anregen, sich mit den Veränderungen des Zürichsees und seiner Umgebung auseinanderzusetzen», sagt Gemeindepräsidentin Claudia Hollenstein.











