St. Gallen

    St.Gallen entwickelt Areal Lerchenfeld weiter

    Nau.ch Lokal
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    Stadt St. Gallen,

    St.Gallen zeigt mit einem Leitbild die Entwicklung rund um die Bahnhöfe. Das Lerchenfeld soll sich zum Arbeits- und Innovationsstandort weiterentwickeln.

    Blick auf die Stiftskirche St. Gallus und St. Otmar in der Stadt St. Gallen.
    Blick auf die Stiftskirche St. Gallus und St. Otmar in der Stadt St. Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Stadt St.Gallen mitteilt, fördert die Stadt die Entwicklung gezielt rund um die Stadtbahnhöfe St.Fiden, Winkeln und Bruggen-Haggen. Der neue Doppelbahnhof Bruggen-Haggen rückt das Lerchenfeld in Bahnhofsnähe.

    Das Gebiet ist heute durch eine gemischte Struktur aus Gewerbe, Detailhandel und kleinteiligem Wohnen geprägt und weist ein erhebliches Entwicklungspotential auf. Mit dem Switzerland Innovation Park Ost und der Empa prägen wichtige Arbeitgeber im Bereich Forschung Innovation den Standort.

    Das nun vorliegende Entwicklungsleitbild zeigt auf, wie die vorhandenen Potentiale aktiviert werden können und definiert eine klare Zielrichtung: Das Lerchenfeld soll primär ein Arbeitsstandort bleiben – ergänzt durch Wohnnutzungen. Die heutige Bruttogeschossfläche von rund 65'000 Quadratmeter könnte langfristig auf etwa 185'000 Quadratmeter anwachsen.

    Räumliche Ideen und bauliche Entwicklung

    Im Zentrum des Leitbilds stehen zwei prägnante räumliche Ideen: ein multifunktionaler Strassenraum, das sogenannte «Campus-Band», und ein zusammenhängender «Grünraum». Das Campus-Band erschliesst und verbindet die einzelnen Gebäude miteinander, schafft Begegnungsorte und dient als Anknüpfungspunkt für die Erweiterung des Innovationsparks.

    Der zusammenhängende Grünraum entlang von Burgweier- und Moosbach dient sowohl der Natur als auch der Erholung. Er erweitert zudem den Parkweg, der künftig die Innenstadt mit dem Westen verbindet.

    Die bauliche Entwicklung erfolgt schrittweise in klar definierten Baufeldern. Neubauten oder Aufstockungen können eine Höhe von bis zu 45 Metern erreichen, in besonderen Fällen auch darüber hinaus.

    Breit abgestützte Grundlage für weitere Planungsschritte

    Das Entwicklungsleitbild wurde in einem mehrstufigen Verfahren erarbeitet. Nach einer Auftaktveranstaltung im Dezember 2024 folgten im Jahr 2025 mehrere Workshops mit Grundeigentümerschaften und dem Einwohnerverein Bruggen.

    Das Entwicklungsleitbild bildet eine Grundlage für die laufende Ortsplanungsrevision und Arealentwicklungen. Eine der Gesamtrevision vorgezogene Umzonung für Teilareale wird zurzeit geprüft.

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