Schaffhausen

    Schaffhausen: Kadetten gewinnen klar – nun wartet der HC Izvidac

    Vor 588 Zuschauenden in Schaffhausen haben die Kadetten am Samstag Handball Stäfa klar bezwungen. Am Dienstag folgt das Europacup-Spiel gegen HC Izvidac.

    Schaffhausen
    Handball (Symbolbild) - Schweizerischer Handball-Verband

    Die Kadetten haben die Erwartungen mit dem klaren 45:34 Sieg gegen Handball Stäfa erfüllt. Nach der 21:14 Pausenführung liessen sie in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen und feierten einen verdienten Sieg. Nun gilt der Fokus ganz dem kommenden Spiel in der European Handball League.

    Am Dienstag empfangen die Kadetten den HC Izvidac in der BBC Arena.

    Nach dem grossartigen Startsieg in de EHF European Handball League vom vergangenen Mittwoch, Stand am Samstag das Heimspiel gegen Handball Stäfa auf dem Programm. Auf dem Papier eine klare Sache, standen sich doch der Tabellen Zweite und der Tabellen Letzte gegenüber. Für die Kadetten war ein Sieg Pflicht. Diese Pflicht erfüllten sie auch klar und deutlich. Rasch gingen die Kadetten mit drei Toren in Führung.

    Eine kompakte Verteidigung mit einem ausgezeichneten Torhüter Mathieu Seravalli machte den Angreifern von Stäfa ein Durchkommen sehr schwierig.

    Mit etlichen Tempogegenstössen schraubten die Kadetten rasch das Skore hoch. Stäfa liess sich aber nicht entmutigen, nutzte jede sich bietende Chance und konnte nach elf Spielminuten sogar den Anschlusstreffer erzielen. Die Kadetten erhöhten ihre Kadenz wieder und durch Treffer von Prince, Rikhardsson und Pietrasik legten die Hausherren schnell wieder zu.

    Beim Stand von 12:6 in der 20. Spielminute sah sich Stäfa Trainer Maag bereits gezwungen, sein zweites Teamtimeout zu nehmen. Die Kadetten liessen sich davon nicht beirren. Besonders die Zuspiele von Frederik Tilsted auf Kreisläufer Daniel Reznicky, den späteren Bestplayer, klappten hervorragend.

    Mit der klaren 21:14 Führung endeten die ersten 30 Spielminuten.

    In der zweiten Halbzeit war die Vorentscheidung gefallen

    Schnell erhöhten die Kadetten in der zweiten Halbzeit die Differenz auf plus 10 Tore. Mit dem 30: 18 von Tilsted in der 38. Spielminute war die Vorentscheidung gefallen. Beide Teams liessen danach die letzte Konsequenz in der Verteidigung vermissen und so kamen die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Genuss eines Offensivspektakels. 89 Tore wurden den 588 Zuschauenden geboten. Darunter einige sehenswerte Aktionen.

    In der 51. Spielminute zauberte Peric den Ball sehenswert ins Netz zur 38:25 Führung.

    Blieb noch die Frage, wer für die Nummer 40 verantwortlich sein würde. Frederik Tilsted war es, der mit seinem siebten von insgesamt acht Toren diese Verantwortung übernahm. Die Kadetten feierten einen nie gefährdeten Sieg.

    Ariel Pietrasik analysierte nach Spielschluss: «Das Schwierigste war heute im Kopf, das Mentale, dass man sich zwischen den europäischen Spielen für den Ligaalltag motivieren muss. Wir sind froh, dass wir nun auch europäisch gestartet sind, und der Sieg gegen Bukarest hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben.»

    Schon am nächsten Dienstag findet das nächste Spiel auf der europäischen Bühne statt. Die Kadetten werden dann den HC Izvidac in der BBC Arena begrüssen. Mit dem heutigen Sieg gegen Handball Stäfa haben die Kadetten gezeigt, dass sie für die kommenden Aufgaben gerüstet sind.

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