Kadetten Schaffhausen

European League: Kadetten starten gegen Topteam Fredericia

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Schaffhauserland,

Zum Auftakt der Hauptrunde treffen die Kadetten Schaffhausen auswärts auf Fredericia HK, die Kadetten wollen mit Siegen den Viertelfinal fest im Blick behalten.

Kadetten Schaffhausen
Die Kadetten Schaffhausen sind ein Schweizer Handballverein. Ihre Heimspiele tragen die Kadetten in der BBC Arena aus. - Andre Frensel/ Grafik Nau.ch

Wie die Kadetten Schaffhausen berichten starten sie am Dienstag (18.45 Uhr) in die Hauptrunde der European League. Dabei sind sie zum Auftakt der Top 16 verbliebenen Teams zu Gast beim dänischen Topteam Fredericia HK.

Mit zuletzt zwei wichtigen Erfolgen in Kriens und gegen GC Amictia Zürich scheinen die Orangen gut vorbereitet für den heissen Auftakt im Kampf um den Einzug in die Viertelfinals oder zumindest Playoffs.

Die Gruppe IV verspricht dabei höchste Spannung. Alle vier Teams, Hannover-Burgdorf aus Deutschland, Fredericia aus Dänemark und das kroatische Topteam Nexe Nasice nahmen wie auch die Kadetten allesamt zwei Punkte aus der Gruppenphase mit in die nächste Runde.

Mögliche Playoff-Gegner

Nun folgen Hin- und Rückspiele gegen Hannover und Fredericia für den Schweizer Meister. Der Gruppenersterste qualifiziert sich direkt für die Viertelfinals, die Gruppenzweiten und -dritten spielen eine Play-off Runde mit Hin- und Rückspiel gegen den Gruppendritten oder Gruppenzweiten der Gruppe III.

Mögliche Gegner könnten hier Melsungen, Benfica Lissabon, Vardar Skopje oder Kristianstad sein. Der Gruppenvierte der Hauptrunde scheidet aus.

Kadetten treffen auf starkes dänisches Team

Grosse Vorfreude herrscht beim Tabellenführer der Quickline Handball League, dessen Flieger am Montagmorgen Richtung Dänemark abhob. «Ich denke», blickt Ariel Pietrasik voraus, «es wird ein sehr schwieriges Spiel für uns, da Fredericia sowohl technisch als auch läuferisch sehr stark ist.

Unser Ziel wird es sein, ihnen genau diese Stärken zu nehmen und von Beginn an unser eigenes Spiel durchzusetzen.» Dann, so ist sich der Rückraum-Shooter sicher, «werden sich auch unsere Chancen ergeben.»

Das dänische Topteam qualifizierte sich in der starken dänischen Liga hinter Aalborg und GOG als Tabellendritter für den internationalen Wettbewerb. Während es in der heimischen Liga nicht rund läuft und nach dem letzten Meisterschaftsspiel am Donnerstag bei Holstebro (29:29) überraschenderweise nur Rang zehn zu Buche steht, setzte Fredericia in der European League Ausrufezeichen.

Dänen setzen Ausrufezeichen in Hannover

Mit einer Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Akteuren triumphierten die Dänen unter anderem in Hannover mit 34:31 und beendeten damit zugleich die 185 Tage andauernde Siegesserie deutscher Teams in der European League.

Schon im Hinspiel war Fredericia in einem Nervenkrimi (29:31) nahe dran am Punktgewinn gegen die Recken aus Hannover und gehen mit dem Heimvorteil im Rücken nun als Favorit gegen die Kadetten ins Rennen.

«Der Start ist für uns enorm wichtig, damit wir gut in diese ausgeglichene Gruppe hineinkommen», weiss Pietrasik und unterstreicht: «Wir wissen, dass jeder Punkt entscheidend sein kann, so wie in der Vorrunde.»

Die auffälligsten Spieler bei Fredericia sind der linke Aufbauer Mads Kjeldgaard Andersen mit 40 Toren in der European League, der linke Flügel Martin Bisgaard mit 24 Treffern und der mittlere Aufbauer Adam Mats Ljungquist mit 21 Toren.

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