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    Schutz zweier Obwaldner Auenlandschaften reif fürs Parlament

    Keystone-SDA Regional
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    Obwalden,

    Der Schutz der Obwaldner Auen Laui und Steinibach kommt mit 20-jähriger Verspätung doch noch zustande. Der Regierungsrat unterbreitet den Schutz- und Nutzungsplan dem Kantonsrat zur Genehmigung, wie er am Donnerstag mitteilte.

    Obwalden
    Das Regierungsgebäude von Obwalden in Sarnen. - Keystone

    Die Auen Laui in Giswil und Steinibach am Sarnersee sind vom Bund 1992 ins Inventar der Auen von nationaler Bedeutung aufgenommen worden. Seit 1998 müsste es für die beiden Landschaften kantonale Schutz- und Unterhaltsmassnahmen geben.

    Ein erster Anlauf für eine Schutz- und Nutzungsplanung scheiterte 2014 am Widerstand der Bevölkerung. Es gingen über 250 Einsprachen ein. Der Regierungsrat legte das Vorhaben auf Eis. Der Kantonsrat forderte 2015 mit einer Motion, dass der Bund die beiden Auen aus dem Inventar entlasse, denn es seien keine Auen, sondern Wildbäche. Der Bunde hatte für die Obwaldner Forderung aber kein Gehör.

    Der Kanton Obwalden nahm einen neuen Anlauf. Der überarbeitete Schutz- und Nutzungsplans stiess auf weniger Widerstand. Zur Aue Laui seien keine Einsprachen eingegangen, Einsprachen zur Aue Steinibach seien zurückgezogen worden, teilte der Regierungsrat mit. Es sei nun am Kantonsrat, die Planung abschliessend zu genehmigen.

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