Obwalden

    CVP gewinnt Kampfwahl gegen SVP um Sitz in der Kantonsratsleitung

    Keystone-SDA Regional
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    Obwalden,

    Den Kampf um einen zweiten Sitz in der Obwaldner Kantonsratsleitung hat die CVP für sich entschieden. Ihr Kandidat Dominik Rohrer setzte sich am Freitag gegen den SVP-Bewerber Peter Abächerli durch.

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    Trotz mehrstufiger Qualitätskontrolle ist eine Panne passiert – ein Kandidatenname auf vier Millionen Berliner Stimmzetteln ist falsch. (Symbolbild) - keystone

    In der geheimen Abstimmung erzielte Rohrer 27 Stimmen, auf Abächerli entfielen deren 24 bei 2 Enthaltungen. Der 38-jährige Unternehmensberater, der seit 2014 im Kantonsrat sitzt, wurde als 3. Stimmenzähler neu in die Ratsleitung gewählt.

    Weil Cornelia Kaufmann (CVP) turnusgemäss zur Vizepräsidentin gewählt wurde, hat die CVP weiterhin zwei Vertreter im fünfköpfigen Gremium. Das aber hatte die SVP verhindern wollen.

    Die Dominanz der CVP im Kanton Obwalden sei spätestens seit den letzten Jahren Geschichte, ihre zwei Ratsleitungssitze damit nicht mehr gerechtfertigt, argumentierte die Partei und stellte neben Christoph von Rotz, der zum 1. Stimmenzähler gewählt wurde, den 45-jährigen Kantonsrat und Landwirt Abächerli als Kandidaten auf.

    Die Gegenkandidatur der CVP empfinde die SVP als Affront, sagte ihr Sprecher Ivo Herzog. Im Sinne der Konkordanz wollte die Partei den dritten Sitz, auf den beide Parteien Anspruch hätten, alternierend besetzen, scheiterte damit aber im Parlament.

    Zum Kantonsratspräsidenten und somit höchsten Obwaldner für das Amtsjahr 2019/2020 gewählt wurden Reto Wallimann (FDP). 2. Stimmenzählerin ist Regula Gerig-Bucher (CSP).

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