Selbstunfälle auf St. Gallner Autobahnen – wegen Aquaplaning
Aufgrund von Aquaplaning kam es auf der A1 und A3 im Kanton St. Gallen zu je einem Selbstunfall. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Am Sonntagabend und am Montagmorgen ist es auf der Autobahn A1 und A3 zu je einem Selbstunfall infolge Aquaplaning gekommen.
In Goldach musste der rechte Fahrstreifen für rund eineinhalb Stunden gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Auf A1 in Mittelleitplanke geprallt
Um 17.15 Uhr fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto auf dem Normalstreifen der Autobahn A1 in Richtung St.Gallen, wobei er infolge Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Das Auto prallte gegen die Mittelleitplanke und kam auf dem Normalstreifen zum Stillstand. Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren 10'000 Franken.
Für die Bergung, Fahrbahnreinigung und Unfallaufnahme musste der Normalstreifen während rund eineinhalb Stunden gesperrt werden.
Autofahrer hält nach Unfall auf Pannenstreifen
Am Montag, kurz vor 6.40 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf dem Überholstreifen der Autobahn A3 von Flums her in Richtung Mels.
Dabei verlor er infolge Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke.

Der 33-Jährige konnte anschliessend auf dem Pannenstreifen anhalten. Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Bei Starkregen steigt das Risiko
Die Kantonspolizei St.Gallen empfiehlt bei starkem Regen das Tempo auf der Autobahn stark zu reduzieren.
Aquaplaning kann bereits dann auftreten, wenn sich Wasser auf der Fahrbahn sammelt und die Reifen den Kontakt zur Strasse kurzzeitig verlieren.
Das Risiko steigt unter anderem bei höherer Geschwindigkeit sowie bei abgefahrenen Reifen oder Reifen mit geringem Profil zusätzlich an.








