Nächster Schliessungsschritt für das Spital Rorschach

    Keystone-SDA Regional
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    Rorschach,

    Der Notfall des Spitals in Rorschach SG schliesst auf den 15. Januar. Die stationären Betten werden Ende Januar aufgehoben.

    Spital St. Gallen
    Ein «Notfall» Hinweis-Schild am Kantonsspital St. Gallen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Novembersession beschloss der Kantonsrat die künftige St. Galler Spitalstrategie.
    • Auf den 15. Januar wird nun der Notfall des Spitals Rorschach geschlossen.
    • Die stationären Betten sollen Ende Januar aufgehoben werden.

    Auf den 15. Januar wird der Notfall im Spital Rorschach SG geschlossen. Ende Januar sollen die stationären Betten aufgehoben werden. Dies sind erste Konsequenzen aus dem Schliessungsentscheid des St. Galler Kantonsrats in der Novembersession.

    Corona-bedingt seien in Rorschach die OP-Tätigkeiten schon länger eingestellt worden, teilte das Kantonsspital St. Gallen am Dienstag mit. Zudem sei die Belegung weiter stark zurückgegangen. Unter diesen Umständen werde es zunehmend schwieriger, den Spitalbetrieb noch länger aufrechtzuerhalten.

    Prüfung der Lage für neues Gesundheitszentrum

    Aktuell prüfe die Stadt Rorschach, an welcher Lage ein neues Gesundheitszentrum entstehen könnte. Der Zeitpunkt des Bezugs sei von der Bauplanung abhängig und frühestens 2024/25 möglich.

    kantonsspital sankt gallen
    Das Kantonsspital St. Gallen. - Keystone

    Bis dann werde das Kantonsspital St. Gallen das ambulante Angebot im heutigen Umfang montags bis freitags im bestehenden Spitalgebäude in Rorschach anbieten. Zu diesem Angebot gehörten auch das Röntgen und die Computertomographie (CT). Zusätzlich führe die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin im Regatron-Gebäude weiterhin auch MRT- und PET/CT-Untersuchungen durch.

    Mitarbeitende erhielten interne Jobangebote

    Von den rund 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bisher im Spital Rorschach tätig waren, verblieben rund 50 Personen in Rorschach zur Weiterführung des ambulanten Angebots. Alle übrigen hätten ein internes Jobangebot erhalten. Die allermeisten machten davon Gebrauch und würden nach St. Gallen wechseln, heisst es in der Mitteilung.

    In der Novembersession hatte der Kantonsrat die künftige St. Galler Spitalstrategie mit klaren Mehrheiten gutgeheissen. Sie bedeutet unter anderem die Schliessung der Spitäler in Altstätten, Flawil, Rorschach und Wattwil. An diesen Standorten sollen neuartige Gesundheits- und Notfallzentren (GNZ) aufgebaut werden. Gegen einen der Entscheide zum Spital Wattwil hat die SP das Referendum ergriffen und sammelt dafür Unterschriften.

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