Seven: Das verbindet mich mit Rapperswil!
Nach seiner letzten Staffel «Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert» geht Seven auf Clubtour. Nau.ch hat sich mit ihm vor seinem Konzert unterhalten.

Das Wichtigste in Kürze
- Seven feierte grossen Erfolg mit dem TV-Format «Sing meinen Song».
- Nach der vierten Staffel gab er auf dieses Jahr hin seinen Abschied
- Am Donnerstag gibt Seven ein Konzert in Rapperswil.
Die 4. Staffel von «Sing meinen Song» war gleichzeitig seine letzte. Jetzt geht Seven auf Clubtour, spielt acht Daten quer durch die Schweiz. Am kommenden Donnerstag macht er Halt im Kultur- und Kongresszentrum Entra in Rapperswil.
Was die Besucherinnen und Besucher an diesem Abend erwartet, wie er den Abschied von «Sing meinen Song» verdaut hat, was seine persönliche Oase ist und vieles mehr, das erzählt Seven im folgenden Gespräch.
Nau.ch: Die diesjährige Ausstrahlung von «Sing meinen Song› war Deine letzte Staffel, diese Reise ist nun zu Ende. Was geht Dir dabei durch den Kopf?
Seven: Für mich war es von Anfang an klar: Wenn das Format Erfolg hat, dann werde ich es irgendwann auch wieder in neue Hände übergeben. Die Entscheidung, aufzuhören, habe ich mir sehr gut überlegt. Vor über einem Jahr habe ich dann gesagt, dass der Zeitpunkt jetzt der richtige ist, mit dem Wissen, dass ich noch eine einzige Staffel machen kann.

Nau.ch: Dann muss gerade diese letzte Staffel und das letzte Jahr ganz speziell gewesen sein.
Seven: Ja wirklich, das muss man so sagen. Ich konnte die ganzen Vorbereitungen, die Vorproduktion, Produktion und die ganze Reise durch diese letzte Staffel nochmals unheimlich intensiv und bewusst erleben und habe es dementsprechend auch richtig geniessen können. Ich bin sehr dankbar, dass ich das so machen konnte und wünsche dem Format weiterhin alles Gute und noch mehr Erfolg.
Nau.ch: Und wie sieht Dein Leben jetzt, nach Sing meinen Song, aus?
Seven: Also langweilig wird es mir nie. Wer mich kennt, der weiss, dass Langeweile nicht zu meinen Stärken gehört. Ich stehe immer unter Strom, da fühle ich mich am wohlsten. Ich gehe jetzt wieder auf Tour, arbeite sehr viel auch hinter der Kulisse an neuer Musik, ich habe eine tolle Familie und ganz viele Projekte, die ich während «Sing meinen Song» hinten angestellt habe und die ich jetzt realisieren möchte.
Nau.ch: Du bist Musiker, Songwriter, Moderator, Du gehst auf Tournee. Wo findet Seven aber seine persönliche Oase?
Seven: Ich finde meine Ruhe vor allem in der Musik, da vergesse ich alles rund um mich herum. Dann aber sicher auch zuhause mit meiner Familie und mit meinen Kids. Mit ihnen zu spielen und Blödsinn zu machen, das ist meine persönliche Oase, die mir viel Kraft gibt.
Nau.ch: Am 4. Mai spielst Du in Rapperswil. Auf was dürfen sich die Besuchenden freuen?
Seven: Ich habe schon viel in Rapperswil gespielt – ich freue mich speziell darauf, in einer Location spielen zu können, die ich überhaupt noch nicht kenne. Ich garantiere, es wird ein bunter Abend mit einem «bunten Hund» (lacht). Wir spielen Songs aus dem aktuellen Album, aber auch aus «Sing meinen Song». Dann gibt es auch eine Zeitreise durch die letzten 20 Jahre von Seven.
Nau.ch: Du hast es angesprochen: 20 Bühnenjahre liegen hinter Dir. Ist da ein Konzert einfach «Routine» oder doch jedes Mal wieder etwas Spezielles?
Seven: Routine ist mein Freund. Es ist wichtig, dass ich das Programm gut kenne und weiss, wie ich reagiere. Aber: Jedes Konzert bietet mir wieder die Chance, das beste Konzert zu liefern, das ich je gemacht habe. Routine gibt Sicherheit für die vielen Sachen, die während einem Konzert passieren, und die ich selber nicht kenne. Zudem ermöglicht sie mir spontane Ideen zu haben, auch wenn sich meine Band dann wieder mal fragt, was will er denn jetzt schon wieder. Ich will einfach den Konzertbesuchenden und mir selber den «geilsten Abend» bereiten, den wir zusammen erleben können.
Nau.ch: Apropos Rapperswil: Was verbindet Dich mit der Stadt?
Seven: Ganz zu Beginn meiner Karriere war Radio Zürisee eines der ersten Radiosender, der Seven gespielt hat. Am Blues’n’Jazz habe ich mehrmals denkwürdige Konzerte gespielt und danach Rapperswil unsicher gemacht. In Rapperswil jetzt ein richtiges Tour Concert spielen zu dürfen, in einer neuen Location aber einer Stadt, in der ich schon so viele schöne Momente erleben durfte, da freue ich mich ganz speziell darauf.








