Später Doppelschlag kostet EHC Olten den Sieg gegen Basel
Der EHC Olten muss sich Basel mit 2:3 geschlagen geben. Trotz engagierter Leistung entschied Basel das Spiel in den letzten Minuten für sich.

Wie der EHC Olten schreibt, starteten beide Teams mit hohem Tempo in die Begegnung, Chancen ergaben sich früh auf beiden Seiten. In einem offenen ersten Drittel brachte Stanislav Horansky den EHCO in der 17. Minute in Führung, als er einen Schuss von Dominic Weder entscheidend ablenkte.
Kurz danach verpasst Basels Brett Supinski nach einem Querpass von Cédric Aeschbach nur knapp den Ausgleich. In der letzten Minute des Drittels macht Olten nochmals mächtig Druck und ist nahe am zweiten Tor, dieses fällt aber nicht.
Nur drei Minuten sind im Mitteldrittel gespielt, da gelingt Basel im Powerplay der Ausgleich durch Dario Kummer. Die Gäste übernahmen phasenweise mehr Spielanteile, doch Lucas Rötheli hielt sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel.
Olten dann aber äusserst effizient und ging erneut in Führung, Dominic Weder verwertete nach schöner Vorarbeit von Horansky mit einem Direktschuss. Auch in einer späten Unterzahlsituation bewies der EHCO defensive Stabilität und rettete die knappe Führung in die Pause.
Basel dreht Spiel im Schlussdrittel
Im Schlussdrittel erhöhte Basel den Druck deutlich. Olten verteidigte lange leidenschaftlich, Rötheli zeichnete sich mehrfach aus und hielt sein Team im Spiel. Rund fünf Minuten vor Schluss gelang den Gästen durch Alain Bircher der Ausgleich, wenig später verwertete Sandro Brügger einen Abpraller zur Basler Führung.
Trotz Timeout, zusätzlichem Feldspieler und mehreren guten Möglichkeiten gelang Olten der Ausgleich nicht mehr. Der EHCO zeigte über 60 Minuten eine engagierte und geschlossene Teamleistung, blieb defensiv lange stabil und bot dem formstarken Gegner Paroli. Am Ende fehlte nur wenig, um sich für den grossen Einsatz zu belohnen.










