Egerkingen

    Tigermücken in der Gemeinde Egerkingen

    Nau.ch Lokal
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    Thal-Gäu,

    Letztes Jahr ist die Tigermücke in der Gemeinde Egerkingen aufgetaucht. Nun soll die Bevölkerung mithelfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

    asiatische tigermücke
    Eine weibliche asiatische Tigermücke. - dpa

    Wie die Gemeinde Egerkingen berichtet, wurden im vergangenen Sommer auf dem Gemeindegebiet mehrere Brutstätten der Asiatischen Tigermücke gefunden und ein Befall von Tigermücken festgestellt. Um zu verhindern, dass sich die Asiatische Tigermücke im Siedlungsgebiet weiter ausbreitet und sich eine lokale Mückenpopulation entwickeln kann, sei nun eine aktive Mithilfe der Bevölkerung notwendig.

    «Die Asiatische Tigermücke legt ihre Eier gerne in kleine stehende Wasseransammlungen wie Regentonnen, Topfuntersetzer, Blumenvasen, Tiertränken, verstopfte Abflüsse, Regenrinnen, ungebrauchten Giesskannen und ähnlichen Gefässen ab», erklärt die Gemeinde weiter. Es lohne sich deshalb, den eigenen Garten oder Balkon immer wieder auf solche Brutstätten zu überprüfen und diese, wenn möglich, zu entfernen, damit sich die Mücke nicht vermehren kann.

    Stehendes Wasser vermeiden oder entsprechend abdecken

    Wie die Gemeinde weiter schreibt, gibt es gleich mehrere Massnahmen, die im Kampf gegen die Tigermücke sinnvoll sind. So zum Beispiel stehendes Wasser in Blumentopfuntersetzern vermeiden oder mindestens einmal die Woche ersetzen. Abgestandenes Wasser sollte zudem nicht einfach ein einen Schacht gegossen, sondern direkt auf den Boden gekippt werden.

    Was auch hilft: Giesskannen, Eimer etc. nach dem Benutzen entleeren und umgedreht lagern; Regenrinnen von Laub befreien. Weiter sämtliche Wasserbehälter wie Tränken regelmässig reinigen; auch Planschbecken kontrollieren und Regenfässer mit Mückennetzen verschliessen. Wasseransammlungen, beispielsweise auf Abdeckplanen sind ideale Brutstätten - diese also entfernen.

    Meldestelle bei einem Vorkommen von Tigermücken ist das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut in Basel; Telefon 061 284 81 11; tigermü[email protected].

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