Dank diversen Lockerungen des Bundes, dem motivierten Veranstalter (TV Egerkingen) und einem sehr engagierten Turnverband (RTV Thal-Gäu) hat es geklappt.
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Jugitag 2021 Egerkingen. - Egerkingen

Wie der TSV Neuendorf berichtet, ist es zwei Jahre her, als sich die Jugend an einem Jugitag mit anderen Kindern messen konnten.

Dank diversen Lockerungen des Bundes, dem motivierten Veranstalter (TV Egerkingen) und einem sehr engagierten Turnverband (RTV Thal-Gäu) konnten 44 Jugikinder, 17 Kitukinder und ihre Leiter und Leiterinnen am Samstag, 5. Juni nach Egerkingen an den Jugitag reisen.

Wegen den uns allen bestens bekannten Massnahmen, fand der diesjährige Jugitag in einer kleineren Ausführung statt. Zum Beispiel musste auf die geliebten Finalläufe und Stafetten verzichtet werden.

Da der Zutritt zur Sportanlage zudem ausschliesslich den Sportler-/innen, Betreuer-/innen und Kampfrichter-/innen gewährt wurde musste auf die Unterstützung der Zuschauer verzichtet werden. Was unverändert blieb war der Leichtathletikteil. Wie gewohnt absolvierten die Jugikinder die drei Leichtathletikdisziplinen; 60m, Weitsprung, Ballweitwurf und die Kitukinder die fünf Disziplinen; Zielwurf, Ballwurf, Sackhüpfen, Ball holen und Seilüberspringen.

Während sich die Jugikinder noch beim Einlaufen befanden, starteten die Kitukinder um Punkt 08:45 Uhr mit dem Zielwurf in ihren Wettkampf. Kurz darauf hiess es aus dem Lautsprecher «Ab 09:00 Uhr sehen wir den TSV Neuendorf beim 60m» Beim darauffolgende Blick zur Sprintbahn konnte man die Sportler und Sportlerinnen in der Startzone entdecken.

Sie warteten gespannt auf das Startzeichen durch die Kampfrichter. Dann Punkt 09:00 Uhr hiess es für die Ersten "Achtung, Fertig, Los". Durch die lautstarken Zurufe der Jugigspändli und der Leiter-/innen wurden die Läufer und Läuferinnen unterstützt. In der Zwischenzeit waren die Kitukinder bereits beim Ballwurf anzutreffen und versuchten in drei Würfen den Tennisball so weit wie möglich zu werfen. Anschliessend begaben sie sich zum Sackhüpfen und die ersten stiegen mit Unterstützung der Leiterinnen in den Jutesack. Als es dann vom Kampfrichter hiess «Achtung, Fertig, Los» hüpften sie über die auf dem Rasen liegenden Hölzer und wieder zurück zum Start.

Als der Blick wieder über den Sportplatz schweifte, konnte man sehen, dass sich die Jugikinder bereits für den Weitsprung vorbereiteten. Gleichzeitig mit dem Start zum Weitsprung begann der Regen einzusetzen. Doch die Jugikinder liessen sich dadurch nicht stören, sie holten Anlauf und versuchten so weit wie möglich in den mittlerweile durchnässten Sand zu springen.

Sehr schön zu sehen war, wie sich die Jugikinder gegenseitig motivierten und einander anspornten. Auch die Kitukinder, welche sich beim Ball holen befanden wurden mit «HOPP, HOPP» lautstark angefeuert. Es liess sich niemand durch den Regen demotivieren. Im Gegenteil konnte man den Kindern ansehen, dass sie Freude hatten wieder einen Wettkampf zu bestreiten. Nach rund einer Stunde begaben sich die Kitukinder bereits zu ihrer letzten Disziplin dem Seilüberspringen. Dabei mussten sie während einer Minute so oft wie möglich über ein 15cm über dem Boden gespanntes Seil hüpfen. Eine Minute kann ganz schön lange sein, doch jedes und jeder kämpfte bis zum Schluss.

Danach war der Wettkampf für die Kitukinder bereits zu Ende. Sie suchten sich einen Platz im trocknen und alle erhielten zur Stärkung von den Leiterinnen ein «Weggli und Schoggistängeli». Währenddessen waren die Jugikinder beim Ballweitwurf und somit bei der dritten und letzten Disziplin anzutreffen. Mit dem Ballweitwurf ging auch der offizielle Leichtathletikwettkampf zu Ende. Diejenigen Kinder, die noch nicht genug hatte, absolvierten im Anschluss den freiwilligen Dünnernlauf. Für die jüngeren Jugikinder hiess es so schnell wie möglich 1km zu rennen und die Kinder ab 12 Jahren mussten 1.8km rennen. Nachdem die letzten Jugikinder im Ziel eintrafen, versammelten sich alle beim Gepäckunterstand und erhielten dort als Andenken an den Jugitag 2021 ein Turnsäckli. Den Jugikindern blieb anschliessend noch etwas Zeit ihr mitgebrachtes Essen und Trinken einzunehmen, bevor die Jugischar zum Bahnhof Egerkingen verschob und somit die Rückreise nach Neuendorf antrat.

Genau da fehlt doch noch etwas. Auf die stets mit voller Spannung erwartete Rangverkündigung musste dieses Jahr leider verzichtet werden. Die einen oder anderen warteten danach bestimmt Zuhause gespannt auf die Veröffentlichung der Rangliste auf der Homepage des Veranstalters. Mit grosser Freude durfte festgestellt werden, dass 8 Kinder einen Podestplatz erreicht haben.

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