Rottenschwil

    Gemeinderat prüft neue Trinkwasserquellen

    In Rottenschwil stammt das Trinkwasser aus Grundwasserquellen, erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und bleibt trotz leichter Rückstände unbedenklich.

    Brücke über die Reuss in Rottenschwil.
    Brücke über die Reuss in Rottenschwil. - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Gemeinde Rottenschwil informiert, bezieht sie ihr Trinkwasser vollständig aus Grundwasserquellen. Aufgrund der hohen natürlichen Wasserqualität ist eine zusätzliche Aufbereitung, wie etwa mittels UV-Desinfektion, nicht erforderlich.

    Das Grundwasserpumpwerk Rütimatten, aus dem das Trinkwasser stammt, ist von Schutzzonen umgeben, um die Reinheit und Sicherheit des Wassers zu gewährleisten. Die Qualität des Trinkwassers wird regelmässig überwacht, um sicherzustellen, dass es den hohen Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung entspricht

    Zweimal jährlich erfolgt eine mikrobiologische Untersuchung, und einmal im Jahr wird die chemische Zusammensetzung überprüft. Alle entnommenen Proben erfüllten die mikrobiologischen Anforderungen.

    Wasser gesundheitlich unbedenklich

    Das Trinkwasser in Rottenschwil weist eine Gesamthärte von 33,5 französischen Härtegraden (fH) auf und wird als hart eingestuft. Der Nitratgehalt beträgt 28 Milligramm pro Liter, was leicht über dem Qualitätsziel von 25 Milligramm pro Liter liegt, jedoch unter dem zulässigen Toleranzwert von 40 Milligramm pro Liter.

    Im Rahmen der chemischen Untersuchung wurden auch Rückstände von Chlorothalonil, einem Pflanzenschutzmittel, überprüft. Es wurde festgestellt, dass die zulässigen Höchstwerte für Chlorothalonil-Metaboliten, konkret die Stoffe R417888 mit 0,16 Mikrogramm pro Liter und R471811 mit 1,6 Mikrogramm pro Liter, vereinzelt überschritten wurden.

    Der zulässige Höchstwert für Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte im Trinkwasser liegt bei 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l). Dieser Höchstwert ist vorsorglich festgelegt und der Konsum von Trinkwasser mit einer Überschreitung dieses Wertes stellt keine unmittelbare Gesundheitsgefahr dar.

    Gemeinderat prüft alternative Wasserquellen

    Die Überschreitungen liegen weit unterhalb von Konzentrationen, die gesundheitsschädlich wären. Der Gemeinderat prüft derzeit alternative Wasserbezugsorte, um die Trinkwasserversorgung und -qualität langfristig sicherzustellen.

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    Kommentare

    User #5443 (nicht angemeldet)

    Warum braucht es neue Wasserquellen? Die alten Quellen sind ja anscheinend alle Bedenkenlos sauber.

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