Rapperswil BE stellt Direktverteilung von Jodtabletten ein

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    Wie die Gemeinde Rapperswil BE mitteilt, ist es infolge des Rückbaus des Kernkraftwerks Mühleberg nicht mehr nötig, Jodtabletten zu verteilen.

    Die Gemeindeverwaltung Rapperswil (BE).
    Die Gemeindeverwaltung Rapperswil (BE). - Roman Zwygart

    Im Auftrag des Bundes erhielten alle Einwohner in Rapperswil bisher direkt eine Packung Jodtabletten als vorsorgliche Massnahme für den Fall eines schweren Kernkraftwerkunfalls.

    Das Kernkraftwerk Mühleberg befindet sich zurzeit im Rückbau. Deshalb ist es in Rapperswil nicht mehr notwendig, Jodtabletten direkt an die Bevölkerung zu verteilen.

    Es sind aber weiterhin Jodtabletten für die gesamte Bevölkerung verfügbar. Diese werden neu zentral durch den Kanton gelagert.

    Entsorgung der ablaufenden Jodtabletten

    Die bisherigen Jodtabletten in der violetten Packung laufen demnächst ab und können in Kleinmengen (bis zu zehn Packungen) in einer Apotheke oder Drogerie zurückgegeben werden.

    Betriebe und öffentliche Einrichtungen mit Beständen über zehn Packungen werden separat über die Möglichkeiten zur Rückgabe alter Jodtabletten informiert.

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