Am Sonntag, 12. Juni 2022, spielte der FC Aarberg gegen den FC Azzurri Bienne in Champagne. Das Spiel endete mit dem Resultat 0:5 für den FC Aarberg.
Fussballtor. - Keystone

Im letzten Saisonspiel verfolgte der FC Aarberg verschiedene Tagesziele. Mit dem Sieg, der Erringung der Torjägerkanone durch Fabian Schleiffer, dem Erzielen der meisten Tore der Gruppe, der gelungenen Verabschiedung von Fabian Läderach und Tim Ledermann und der Verhinderung von Sperren wurden sämtliche Ziele erreicht. Damit resultiert nun der sechste Tabellenrang. Mit nur einem Punkt mehr würde man gar auf dem zweiten Platz liegen.

Wie angekündigt, bestritten Fabian Läderach, der das Team als Captain aufs Feld führte und Tim Ledermann, der in der Pause eingewechselt wurde, das letzte Spiel für die erste Mannschaft. Ausserdem hütete Sven Müller das Tor für den angeschlagenen Lorenz Känel. Fabian Blaser und Luca Hofer blieben beide zuerst auf der Bank, da ihnen bei einer weiteren Gelben Karte eine Sperre für das erste Spiel der neuen Saison drohte.

Auf Sandro Aebischer, Vincent Jenni und Simon Heimberg verzichtete man aus dem gleichen Grund gleich komplett. Trotzdem war für die Zuschauer in diesem Spiel von der ersten bis zur letzten Minute klar, dass es heute nur einen Sieger geben konnte. Aarberg dominierte den Gastgeber bei hohen Temperaturen und liess den Ball laufen. Immer wieder wurde es vor Molina gefährlich.

Zwei Pfostenschüsse durch Schleiffer und Velkov

Auf der anderen Seite musste Müller nur sehr selten eingreifen. Es dauerte jedoch bis zur 24. Minute, als Janis Schwab das Skore eröffnete. Simon Freudiger hatte sich im Mittelfeld in seiner typischen Art und Weise durchgesetzt und auf der rechten Seite Schleiffer lanciert.

Dieser spielte den Ball optimal ins Zentrum, wo Janis Schwab am zweiten Pfosten frei war und zum 0:1 einschieben konnte. Danach folgten zwei Pfostenschüsse durch Schleiffer und Velkov, ehe der FC Aarberg ein zweites Tor erzielen konnte. Fabian Schleiffer nutzte eine Phase von zahlreichen Ballgewinnen aus und verwertete die Vorlage von Marti zum 0:2.

Damit schloss er zu Luc Jordi vom FC Weissenstein, der ihn am Vortag in der Torschützenliste überholt hatte, wieder auf. Dass das Pausenresultat 0:3 lautete, dafür war Robert Velkov besorgt. In der 41. Minute bezwang er Molina mit einem satten Schuss aus 20 Metern, der nicht ganz unhaltbar zu sein schien.

Fabian Blaser setzt den Schlusspunkt

In der 2. Halbzeit wollte das ganze Team unbedingt noch den 26. Treffer von Fabian Schleiffer ermöglichen, sodass dieser als alleiniger Sieger der Torschützenliste dastehen würde. Dies wollte, trotz weiterhin ungebrochener Dominanz, lange Zeit nicht gelingen. Deshalb beorderte man in der 73. Minute mit einem Dreifachwechsel von Hofer, Blaser und Mathys frische Kräfte aufs Feld.

Das schien zu wirken. Es dauerte nämlich nur 2 Minuten, bis Fabian Schleiffer das 0:4 erzielen konnte und somit sein Ziel von 26 Treffern in 26 Meisterschaftsspielen erreichte. Im Alter von 30 Jahren beendet er damit erstmals die Saison als Topskorer der 2. Liga regional. In der 85. Minute wurde dann Fabian Läderach unter grossem Applaus ausgewechselt. Nach fast 300 Pflichtspielen für die erste Mannschaft setzt er seine Karriere nun in den Senioren fort. Für ihn kam der junge Marius Brauen ins Spiel.

Den Schlusspunkt setzte schliesslich aber Fabian Blaser mit dem 0:5. Dem 32-jährigen Teamsenior, der seine Fähigkeiten noch eine weitere Saison in den Dienst der ersten Mannschaft setzen wird, gelang das letzte Tor des Spiels und somit das letzte Tor der Saison. Damit beendet der FC Aarberg diese Saison mit 42 Punkten und einem Torverhältnis von 63:43 (bei 70 Strafpunkten) auf dem 6. Tabellenplatz.

Letztlich beträgt der Vorsprung auf den ersten Absteiger FC Nidau nun deutliche 11 Punkte. Mit nur einem Punkt mehr hätte man den zweiten Platz belegt. Diesen Punkt hätte man in einigen Spielen holen können. Aber das gilt für andere Teams natürlich auch. Und so kann der FC Aarberg mit diesem Ergebnis sehr gut leben und mit vollem Elan die neue Saison in Angriff nehmen.

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