Stadt Luzern will am Dorfrand von Littau dichter bauen als geplant

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    Die Stadt Luzern will am Rand des Stadtteils Littau eine kleinere Fläche höher bebauen lassen als ursprünglich geplant.

    Littau LU
    Ein Baugespann in Littau LU. (Archivbild) - Keystone

    Die Stadt Luzern will am Rand des Stadtteils Littau eine kleinere Fläche höher bebauen lassen als ursprünglich geplant. Der Bebauungsplan West sieht acht Gebäude mit 360 Wohnungen vor. Ein Teil der Wohnungen sollen Genossenschaftswohnungen werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

    Im Westen des Stadtteils Littau Richtung Renggloch hat die Stadt eine unbebaute, rund zehn Hektaren grosse Wohnbaureserve. Diese zweigeschossige Wohnzone war 2009 geschaffen worden.

    Von diesen zehn Hektaren sollen aber nur sechs überbaut werden, die sich auf dem ebenen Plateau der Gebiete Tschuopis und Jodermatt befinden. Auf eine Überbauung des Gebiets Uechtere auf der südlichen Strassenseite sowie von steilerem Gelände solle verzichtet werden.

    Eine städtebaulich Studie habe gezeigt, dass auf der kleineren Fläche mehr Wohnungen in einer besseren Siedlungsqualität realisiert werden könnten, teilte die Stadt mit. Es seien immer noch genügend Grünräume und Aussichtskorridore in die Landschaft möglich.

    Das für die Überbauung nicht benötigte steilere Gelände soll wieder zur Landwirtschaftszone werden. Auf den restlichen Flächen der Gebiete Tschuopis und Jodersmatt wird die Geschosszahl auf drei bis vier erhöht.

    Zwei der Bauparzellen gehören der Stadt. Diese beiden sowie ein privates Grundstücke sollen gemeinnützig bebaut werden. Insgesamt sind auf den städtischen Parzellen 90 der 360 Wohnungen vorgesehen.

    Das Gebiet am Rande von Littau hat zur Zeit noch keinen Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Die Buslinie 12 vom Bahnhof Luzern nach Littau Gasshof soll deswegen verlängert werden. Bei der Überbauung soll deswegen eine Buswendeschlaufe erstellt werden.

    Der Bebauungsplan und die Zonenänderungen liegen vom 30. August bis am 28. September öffentlich auf. Der Grosse Stadtrat soll im Frühling 2022 über den Bebauungsplan befinden.

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