Stadt Luzern

    Mehrere Flurbrände im Kanton Luzern: Verstösse gegen Feuerverbot

    Im Kanton Luzern ist es über das Wochenende zu mehreren Flurbränden gekommen. Zudem hielten sich diverse Personen nicht an das absolute Feuerverbot.

    Flurbrand Dagmersellen
    Im Kanton Luzern haben sich mehrere Flurbrände ereignet, unter anderem auch in Dagmersellen. - Luzerner Polizei

    Im Kanton Luzern ist es über das Wochenende zu mehreren Flurbränden gekommen. Mehrheitlich betroffen waren Felder, die nach der Ernte beim Pressen von Ballen in Brand gerieten.

    Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehren konnten in sämtlichen Fällen grössere Brände verhindert werden. Zudem wurden über das Wochenende mehrere Personen angezeigt, welche sich nicht an das derzeit geltende absolute Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe hielten.

    Mosen: Flurbrand wegen Stein in Quaderballenpresse

    In Mosen geriet am Sonntag , circa 16.45 Uhr, eine Quaderballenpresse in Brand. Das Feuer breitete sich anschliessend auf das Stoppelfeld sowie Teile des losen Strohs auf dem Feld aus.

    Flurbrand Mosen
    In Mosen musste die Feuerwehr einen Flurbrand löschen. - Luzerner Polizei

    Durch die Regiowehr Aesch sowie Drittpersonen konnte der Brand gelöscht werden. Ein Stein, welcher in die Ballenpresse geriet, dürfte zu einem Funkensprung und somit zum Brand geführt haben.

    Fischbach: Brandausbruch bei Feldarbeiten

    Auf einem Feld in Fischbach kam es am Sonntag, circa 13.20 Uhr, zu einem Flurbrand. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Stein in eine Arbeitsmaschine geraten sein und dadurch einen Funkensprung ausgelöst haben, welcher das Feld in Brand setzte.

    Durch den Landwirt und Drittpersonen konnte das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr Zell-Ufhusen-Fischbach unter Kontrolle gehalten werden. Die Feuerwehr konnte den Brand anschliessend vollständig löschen.

    Dagmersellen: Stein in Presse löst Flurbrand aus

    In Dagmersellen kam es am Samstag, kurz vor 13.30 Uhr, auf einem Feld zu einem Flurbrand. Dieser brach in einer Quaderballenpresse aus und breitete sich anschliessend rasch aus.

    Aufgrund der Windverhältnisse gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Dennoch konnte die Feuerwehr Hürntal den Brand eindämmen und das Feuer löschen.

    Beschädigt wurden eine grössere Fläche des Feldes, die Quaderballenpresse sowie zwei Bäume. Ursache dürfte ein Stein sein, welcher innerhalb der Presse einen Funkensprung verursachte.

    Rickenbach: Quaderballenpresse gerät in Brand

    Am Freitag, circa 16.45 Uhr, bemerkte ein Landwirt, dass es in seiner Quaderballenpresse zu brennen beginnt. Er konnte das Fahrzeug zunächst vom Feld fahren und zusammen mit Dritten das Stroh in der Presse löschen.

    Als er die Arbeiten fortsetzte, entwickelte sich bei der nächsten Quaderballe erneut Rauch und eine kleinere Fläche des Feldes geriet in Brand. Durch die Feuerwehr Michelsamt konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

    Quaderballenpresse in Brand
    In Rickenbrach ist eine Quaderballenpresse in Brand geraten. - Luzerner Polizei

    Verletzt wurde niemand. Ursache für den Brand dürfte nach ersten Erkenntnissen ein Steinschlag in der Presse gewesen sein.

    Zeugenaufruf – Schwarzenberg: Kerze verursacht Flurbrand

    Im Bannwald in Schwarzenberg ist es am Donnerstag, circa 14.30 Uhr, beim «Meiestosschäppeli» zu einem Flurbrand gekommen. Durch die Feuerwehr Schwarzenberg konnte der Brand am Waldboden gelöscht werden.

    Ausgelöst wurde dieser nach bisherigen Abklärungen durch eine kleine Gedenkstätte mit Kerze, welche von einer derzeit unbekannten Person errichtet wurde.

    Flurbrand Schwarzenberg
    Nach einem Flurbrand in Schwarzenberg werden Zeugen gesucht. - Luzerner Polizei

    Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Personen, welche Angaben zum Vorfall oder zur unbekannten Täterschaft machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 041 248 81 17 zu melden.

    Widerhandlungen gegen das Feuerverbot

    Über das Wochenende hat die Luzerner Polizei ein Dutzend Meldungen wegen Verstössen gegen das Feuerverbot im Kanton Luzern erhalten. Die verantwortlichen Personen konnten jeweils vor Ort kontrolliert werden. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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    Kommentare

    User #6184 (nicht angemeldet)

    Ja die ignoranten ignorierer sind etwas schwierig

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