Franken

    Kanton Luzern: Telefonbetrüger erbeuten mehrere zehntausend Franken

    In den letzten zehn Tagen haben Telefonbetrüger im Kanton Luzern mehrere zehntausend Franken erbeutet. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsart.

    franken falsche polizisten
    Eine alte Frau telefoniert. Telefonbetrüger überrumpeln gern mit falschen Geschichten und ergaunern viel Geld. (Symbolbild) - dpa

    In den letzten zehn Tagen gingen bei der Luzerner Polizei regelmässig Meldungen wegen versuchten Telefonbetrügen ein. Bei diesen sogenannten Schockanrufen täuschen die Betrüger eine Notfallsituation vor.

    Sie wollen die Angerufenen dazu bringen, sofort Geld zu überweisen oder einer abholenden Person zu übergeben.

    Die Betrüger geben sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus und erzählen, dass eine Ihnen nahestehende Person, Tochter, Sohn oder Enkel, einen schweren Unfall verursacht habe und sie nun eine Deposition bezahlen müsse, damit sie wieder auf freien Fuss komme.

    In drei Fällen gelang der Betrug und den Opfern wurden insgesamt mehrere zehntausend Franken abgenommen.

    Die Betrüger setzten ihre Opfer durch fiese Tricks unter Druck

    In einigen Fällen hörte man auch das Wimmern und Weinen einer Frau im Hintergrund. Eine andere Variante ist, dass die Person, Tochter, Sohn oder Enkel, bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten habe und sofort operiert werden müsse.

    Die Operation könne aber nur dann durchgeführt werden, wenn sie vorher bar bezahlt werde. Die Betrüger setzen bewusst auf den Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um sie zu schnellen Entscheidungen zu drängen.

    Luzerner Polizei warnt vor falschen Polizisten
    Luzerner Polizei warnt vor falschen Polizisten. - Luzerner Polizei

    Betroffen von diesen Anrufen waren Personen im gesamten Kantonsgebiet. In drei Fällen gelang es den Betrügern, den Opfern insgesamt mehrere zehntausend Franken abzunehmen.

    Die Polizei warnt vor diesem Telefonbetrug

    Es gilt misstrauisch zu sein, wenn bei einem Anruf eine Geschichte von einer angeblichen Straftat oder einem Unfall erzählt wird. Das Gespräch ist umgehend zu beenden.

    Es sollten die Angehörigen kontaktiert werden und sich versichert werden, ob es ihnen gut geht bzw. dass die erzählte Geschichte nicht stimmt.

    Es sollten keine Auskünfte über finanziellen Verhältnisse, Bankkonten oder Wertsachen gegeben werden. Niemals sollten Bargeld oder Wertsachen an eine unbekannte Person übergeben werden.

    Bei Verdacht ist die Polizei zu informieren

    Wenn jemand am Telefon Druck erzeugt, sollte das Gespräch beendet werden. Das ist nicht unhöflich, sondern dient dem eigenen Schutz.

    Es gilt Personen in persönlichen Umfeld zum Thema Telefonbetrug zu sensibilisieren. Bei jedem Verdacht sollte die Notrufnummer 117 gewählt werden.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Rheinpegel Heizöl Kosten
    279 Interaktionen
    Teures Öl
    sdf
    3 Interaktionen
    Sitzt auf Pfahl fest

    MEHR FRANKEN

    Lausanne Coronavirus Budget
    1 Interaktionen
    Lausanne
    Schweizer Franken
    Währungsmarkt
    Arbeitslosenversicherung
    6 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS STADT LUZERN

    2 Interaktionen
    4500 Tiere betroffen
    Luzern Stadt
    Stadt Luzern
    FC Luzern SC Freiburg
    3 Interaktionen
    Mit 2:4