Die Unwetter der letzten beiden Tage haben in Luzern nach Schätzung der Gebäudeversicherung Schäden in der Höhe von drei Millionen Franken verursacht. Das sei verhältnismässig wenig. Mit sehr vielen Schadenmeldungen rechnet die Zuger Gebäudeversicherung.
greppen lu velofahrer
Das Logo der Kantonspolizei Luzern auf einer Polizei-Kleidung. - Keystone

Alleine in Risch ZG musste die Feuerwehr am Montagabend zu 110 Einsätzen ausrücken, wie die Gemeinde am Dienstag mitteilte. Ein Teil des Dachs des Zentrum Dorfmatt wurde vom Wind abgedeckt, Wasser drang in den Saal ein. Es entstand erheblicher Schaden an der Decke, der Wandverkleidung und am Mobiliar.

Auch das Freibad Rotkreuz wurde beschädigt und muss umfassend überprüft und gereinigt werden. In der Stadt Zug war die Feuerwehr derweil gefordert, weil mehrere Unterführungen mit Wasser vollliefen, teilweise, weil Hagelkörner den Ablauf verstopften, wie die Zuger Polizei mitteilte. Autos blieben in den Fluten stecken.

Im Kanton Luzern rechnet die Gebäudeversicherung nach den Gewittern vom Montag und Sonntag mit rund 600 Schadensmeldungen und einer Schadenssumme von drei Millionen Franken, wie sie am Dienstag mitteilte. Das sei für die aktuelle Jahreszeit keine aussergewöhnliche Schadenhöhe.

Die Gebäudeschäden am Sonntag entstanden grösstenteils in der Region Entlebuch durch Hagel. Die starken Regenfälle am Montag hinterliessen vor allem in Emmen, im Rontal sowie speziell in der Gemeinde Meierskappel zahlreiche Schäden. Grossschäden seien keine bekannt.

Mehr zum Thema:

Feuerwehr Mobiliar Franken Wasser Unwetter Gewitter