Im Lausener Wald wird der Baumbestand verjüngt

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Liestal,

Wie die Gemeinde Lausen informiert, finden ab Januar 2023 im Räckholderweid und Edleten zur Verjüngung des absterbenden Baumbestandes Holzschläge statt.

Die Kirche in Lausen.
Die Kirche in Lausen. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Um aktiv der voranschreitenden Dürre-, Pilz- und Käferschäden zu begegnen, hat der Bürgerrat und das Amt für Wald beider Basel den Masterplan zur Erneuerung des Lausner Waldes im August 2021 genehmigt.

In einer ersten Phase sollen nun in den nächsten fünf Jahren ein Grossteil der absterbenden Buchenbestände verjüngt werden.

Teilweise sollen die entstandenen Flächen mit der Pflanzung von klimaresistenteren Baumarten ergänzt werden.

In gesunden Beständen wird die natürliche Verjüngung von Eichen und anderen klimaresistenteren Baumarten durch Lichtungsmassnahmen gefördert.

Holzschläge im Rückblick

Ab August 2022 bis Ende Jahr 2022 wurden im Gebiet Galms und Furlenchöpfli drei Buchenalthölzer geräumt.

Diese Flächen wurden mit Traubeneichen bepflanzt. Ein Teil der Lichtung im Edletental, die Fällung von vorwiegend kranken Eschen und Fichten, konnte ausgeführt werden.

Entlang des Edletenbächlis wurden Schwarzerlen, Aspen sowie Kirschbäume gepflanzt.

Weitere Eingriffe ab Mitte Januar 2023

Ab Mitte Januar wird im Gebiet Räckholderweid oberhalb dem Hupperschopf ein Buchenaltholz abgeräumt.

Hier wird sich die Buchennaturverjüngung durchsetzen. Anschliessend werden im Gebiet Edleten, Unterer Weidweg und Oberer Weidweg weitere Holzschläge ausgeführt.

Zur Hauptsache werden von der Trockenheit gezeichnete Buchenalthölzer abgeräumt. Diverse Fichtenstangenhölzer weisen Käfer- und Trockenschäden auf, welche ebenfalls verjüngt werden.

Beim Chärnehölzliweg und am Bannweg Hasenacher müssen Bäume zugunsten der Wegesicherheit gefällt werden.

Veränderung des Waldbildes

Im Frühling 2023 werden die Pflanzungen im Edletental ergänzt und am Oberen Weidweg werden ein Teil der entstandenen Freiflächen mit Douglasien bepflanzt.

Die Gemeinde ist sich bewusst, dass all diese Eingriffe das gewohnte Waldbild verändern wird.

Mit dieser Strategie soll ein Wald gefördert werden, welcher in Zukunft mit der rasch voranschreitenden Klimaerwärmung lebensfähiger sein wird.

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