Zwingen

    Photovoltaik und Effizienz prägen Zwingens Energieweg

    Nau.ch Lokal
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    Laufental,

    Der Energiebericht 2024 zeigt: Zwingen senkt den Stromverbrauch in öffentlichen Gebäuden und setzt verstärkt auf erneuerbare Energien und Eigenverbrauch.

    Die Gemeindeverwaltung Zwingen an der Schlossgasse.
    Die Gemeindeverwaltung Zwingen an der Schlossgasse. - Nau.ch / Werner Rolli

    Wie die Gemeinde Zwingen schreibt, blickt sie auf ein ereignisreiches Energiejahr 2024 zurück. Die aktuellen Zahlen, bereitgestellt von der BKW Energie AG, geben einen umfassenden Überblick über den Stromverbrauch, die Energiequellen sowie die Entwicklung der Infrastruktur im Gemeindegebiet.

    Der Stromverbrauch der kommunalen Gebäude und Anlagen ist im Jahr 2024 weiter gesunken. Mit einem Gesamtverbrauch von 222'002 Kilowattstunden wurde ein Rückgang von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

    Seit 2017 ist der Verbrauch damit um rund 27 Prozent gesunken – ein Zeichen für erfolgreiche Effizienzmassnahmen und bewussterem Umgang mit Energie. Die Photovoltaikanlage auf dem Primarschulhaus wurde ebenfalls in Betrieb genommen.

    Gesamtverbrauch in der Gemeinde stabil

    Im gesamten Gemeindegebiet – inklusive Haushalten und Unternehmen – lag der Stromverbrauch 2024 bei 11,7 Millionen Kilowattstudnen, was einem leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

    Der Eigenverbrauch, also der direkt vor Ort genutzte selbst produzierte Strom, stieg deutlich auf über 1,28 Millionen Kilowattstunden – ein Hinweis auf den wachsenden Einsatz von Photovoltaikanlagen. Das ist ein super Ergebnis, trotz der stark wachsenden Bevölkerung und der Anzahl Betriebe welche gewachsen sind.

    Die Anzahl der kommunalen Anlagen ist 2024 auf 48 gestiegen – ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig ist der Anstieg bei der öffentlichen Beleuchtung: Die Zahl der erfassten Anlagen hat sich seit 2018 mehr als verdreifacht.

    Erneuerbare Energien dominieren

    Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung kommunaler Gebäude liegt weiterhin auf hohem Niveau. Im Jahr 2024 stammten 92,6 Prozent des gelieferten Stroms aus erneuerbaren Quellen,

    was die konsequente Ausrichtung der Gemeinde auf nachhaltige Energiequellen unterstreicht. Fazit: Zwingen zeigt, wie eine Gemeinde durch gezielte Massnahmen, moderne Technik und den Ausbau erneuerbarer Energien einen nachhaltigen Weg in die Zukunft einschlagen kann.

    Die kontinuierliche Reduktion des Stromverbrauchs in öffentlichen Einrichtungen und der hohe Anteil an sauberer Energie sind ein starkes Zeichen für den lokalen Klimaschutz.

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