Wie die Gemeinde Liesberg meldet, ist die Fischfauna durch tiefe Wasserstände einem hohen Stress ausgesetzt. Mit einer Entspannung ist zurzeit nicht zu rechnen.
Die Birs gibt der Gemeinde Birsfelden ihren Namen und ist ein beliebter Wohnort. Wenige hundert Meter flussabwärts fliesst die Birs in den Rhein.
Die Birs gibt der Gemeinde Birsfelden ihren Namen und ist ein beliebter Wohnort. Wenige hundert Meter flussabwärts fliesst die Birs in den Rhein. - Nau.ch / Werner Rolli
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Um den Stress für die Fische zu minimieren und einem Fischsterben vorzubeugen, hat das Amt für Wald beider Basel in enger Abstimmung mit den Behörden von Basel-Stadt am Unterlauf der Birs ein Bade- und Betretungsverbot für Mensch und Tier verfügt.

Ebenso verboten ist das Fischen in diesen Bereichen.

Der tiefe Wasserstand in Bächen und Flüssen führt in Verbindung mit den steigenden Was-sertemperaturen im Rhein zu einer Fischmigration in den kühlen- und sauerstoffhaltigen Unterlauf der Birs.

Wo vorhanden, ziehen sie sich in die wenigen, noch verbliebenen tieferen Stellen zurück.

Die hohe Fischkonzentration führt auch bei vom Aussterben bedrohten Arten zu Stress

Die hohe Fischkonzentration führt bei den vom Aussterben bedrohten Nasen, Äschen und Junglachsen zu einem Dichtestress.

Mit einer Entspannung der Situation ist in den nächsten Tagen trotz der vorhergesagten Gewitter nicht zu rechnen.

Angesichts der anhaltenden tiefen Wasserstände ist die Fischfauna einem hohen Stress ausgesetzt.

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