Wie die Gemeinde Kreuzlingen informiert, wurde per 1. Januar 2022 der Bauplan «Post» genehmigt und die Grundlagen für die Aufwertung des Postareals geschaffen.
Aussicht über Kreuzlingen.
Aussicht über Kreuzlingen. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Per 1. Januar 2022 hat der Stadtrat den Einzelgestaltungsplan «Post-PTT» aufgehoben und gleichzeitig den neuen Gestaltungsplan «Post» in Kraft gesetzt. Somit sind die Planungsgrundlagen für die Aufwertung des Postareals geschaffen.

Das ursprüngliche Postgebäude gegenüber dem Kreuzlinger Bahnhof aus dem Jahre 1930 steht heute unter Denkmalschutz. Es beherbergt bekanntlich die Kreuzlinger Musikschule.

Auf der Seite Alleestrasse steht auf dem Postareal eine – ebenfalls geschützte – alte Linde. Das heutige Postgebäude basiert auf dem Einzelgestaltungsplan «Post-PTT» aus dem Jahre 1968. Diese Planung entspricht nicht mehr den heutigen Gegebenheiten und Bedürfnissen und wird deshalb auf den 1. Januar 2022 aufgehoben.

Neuer Gestaltungsplan «Post» in Kraft

Gleichzeitig setzt der Stadtrat den neuen Gestaltungsplan «Post» in Kraft. «Wir wollen einerseits auf die wertvollen Kultur- und Naturobjekte ‹Alte Post› und ‹Linde› Rücksicht nehmen, und andererseits haushälterisch mit dem Boden mitten im Zentrum von Kreuzlingen umgehen.

Die neue Bebauung schafft zwei neue öffentlich zugängliche Plätze: Einer auf der Seite der Nationalstrasse, wo unter anderem die Parkplätze neu angeordnet und mit neuen Strassenbäumen aufgewertet werden.

Der zweite öffentliche Freiraum entsteht um die alte Linde auf der Seite Alleestrasse. Man hat die Bebauung quasi um die alte Linde herum geplant», sagt Ernst Zülle, Stadtrat Departement Bau.

Im Moment ist die Post Immobilien AG an der Vorbereitung des Bauprojekts und wird anschliessend ihr Baugesuch für die neue Bebauung einreichen.