Kanton Glarus: Schimmelpilzgifte – alle Proben bleiben unauffällig
Sechs Proben aus den Kantonen Glarus und Graubünden hielten bei einer Untersuchung von Tomaten- und Paprikaprodukten die Richtwerte ein. Fünf andere fielen auf.

Bei einer Untersuchung von Tomaten- und Paprikaprodukten haben alle sechs Proben aus den Kantonen Glarus und Graubünden die Richtwerte für bestimmte Schimmelpilzgifte eingehalten. In der gesamten Ostschweizer Untersuchung fielen fünf Paprikaerzeugnisse durch erhöhte Werte auf.
Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit beteiligte sich im Frühjahr 2026 mit sechs Proben aus den Kantonen Glarus und Graubünden an einer koordinierten Untersuchungskampagne. Insgesamt wurden in acht Kantonen (AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und ZH) 46 Proben von Tomaten- und Paprikaprodukten erhoben. Das Kantonale Laboratorium Thurgau untersuchte diese auf fünf sogenannte Alternaria-Toxine.
Diese Stoffe werden von Schwärzepilzen der Gattung Alternaria gebildet und können in Tomaten, Paprika und daraus hergestellten Lebensmitteln vorkommen. Sie stehen im Verdacht, die Gesundheit des Menschen zu schädigen. Während sämtliche Proben aus Glarus und Graubünden die Richtwerte einhielten, waren fünf Paprikaerzeugnisse der kantonsübergreifenden Untersuchung auffällig.











