Grosses Interesse am Tag des offenen Werkhofs
Zahlreiche Besucher nutzten in Frauenfeld die Gelegenheit, den Werkhof kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen der städtischen Dienste zu werfen.

Wie die Stadt Frauenfeld mitteilt, öffnete der Werkhof Frauenfeld bei strahlendem Wetter, dem Duft von Grillwürsten und vielen neugierigen Besuchern am Samstag, 30. Mai 2026, seine Tore. Der nationale Tag der offenen Werkhöfe stiess auf grosses Interesse und verwandelte das Areal an der Gaswerkstrasse für einen Tag in einen lebendigen Begegnungsort für die ganze Bevölkerung.
Schon kurz nach dem Start herrschte reger Betrieb. Kinder und Erwachsene bauten mit viel Begeisterung ihre eigenen Blumenkistli, viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um eine Runde auf der Strassenputzmaschine zu drehen und an den verschiedenen Posten wurde gestaunt, gefragt und ausprobiert.
Ob Winterdienst, Grünpflege, Signalisation oder Gewässerunterhalt – überall bot sich die Gelegenheit, die vielseitige Arbeit des Werkhofs aus nächster Nähe kennenzulernen.
Besonders geschätzt wurden die persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und mehr darüber zu erfahren, was täglich alles geleistet wird, damit Frauenfeld sauber, sicher und funktionstüchtig bleibt.
Werkhof im Wandel der Zeit
Stadtingenieur und Amtsleiter Tiefbau und Verkehr Sascha Bundi betonte in seiner Ansprache, dass vieles im Alltag selbstverständlich erscheine – gepflegte Grünanlagen, sichere Wege, funktionierende Kanalisationen oder geräumte Strassen im Winter. Dahinter stecke jedoch jeden Tag viel Einsatz, Fachwissen und Verantwortung.
Der Werkhof halte Frauenfeld im wahrsten Sinne des Wortes am Laufen. Zudem wurde deutlich, wie stark sich die Anforderungen an einen modernen Werkhof in den vergangenen Jahren verändert haben.
Stadträtin Andrea Hofmann Kolb führte aus, dass die heutige Infrastruktur an der Gaswerkstrasse zunehmend an ihre Grenzen stösst. Mit der geplanten Aussiedlung von Werkhof und Stadtbusdepot auf das Areal Grosse Allmend möchte die Stadt langfristig optimale Bedingungen für die städtischen Dienste schaffen und gleichzeitig Raum für neue Entwicklungen im Stadtzentrum ermöglichen.
Der Anlass zeigte eindrücklich, wie vielfältig und modern die Arbeit des Werkhofs heute ist. Gleichzeitig machte er sichtbar, was sonst oft im Hintergrund geschieht: den täglichen Einsatz der Mitarbeitenden für eine lebenswerte Stadt.










