Frauenfeld TG: Rätselhafte Museumsstücke werden zu Stegreif-Geschichten
Im Rathaus Frauenfeld TG erfinden Thomas Götz, Martina Hügi und Stefan Keller am 22. Oktober 2026 Geschichten zu Objekten aus dem Museumsdepot.

Rätselhaftes aus dem Depot des Historischen Museums Thurgau kommt auf den Tisch. Der Kabarettist Thomas Götz, die Comedienne Martina Hügi und der Historiker Stefan Keller gestalten im Bühnenspiel «Icon Poet» am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 18 Uhr im Rathaus Frauenfeld, witzige und vielleicht auch tiefgründige Geschichten zu mysteriösen Sammlungsstücken.
Das kreative Bühnenspiel des Historischen Museums Thurgau beruht auf dem Prinzip von «Icon Poet» der Thurgauer Gebrüder Frei, bei dem mit fünf zufällig gewürfelten Bildern eine Geschichte gestaltet wird. Viel Zeit bleibt nicht, nach drei Minuten ist Schluss mit dem Geschichtenerfinden. Dann wird vorgetragen.
Als wäre das nicht schwierig genug: Im Rathaus Frauenfeld sollen sich die spontan erdichteten Erzählungen zudem auf historische Objekte beziehen. Die Sammlung des Thurgauer Kantonsmuseums beherbergt über 60'000 Objekte – nicht alle verraten auf den ersten Blick ihre Bestimmung. Solch rätselhafte Museumsstücke regen fantasievolle Menschen besonders an: Was für ein Geheimnis steckt hinter dem auf den ersten Blick unbegreiflichen Gegenstand?
Das Publikum wartet schon gespannt darauf, mit welchen Stehgreif-Geschichten Comedienne Martina Hügi, Kabarettist Thomas Götz oder Historiker Stefan Keller überraschen und begeistern.
Mitmachen möglich
Der Slampoet Etrit Hasler moderiert den Geschichten-Wettbewerb, während Sammlungskuratorin Petra Hornung jeweils die Geheimnisse der Museumsstücke lüftet. Auch das Publikum kann freiwillig mithirnen und als Ghostwriter einspringen, sollte einer der Icon-Poeten auf der Bühne Schiffbruch erleiden. Stift und Papier liegen bereit.










